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LMS-Test: Pescarolo vor Aston Martin

28. April 2009 - 13:23 Uhr

Während Pescarolo und Aston Martin beim LMS-Test in Le Mans um die Bestzeiten kämpften, gab Schauspieler Patrick Dempsey sein Europadebüt

Heimspiel geglückt: Pescarolo holte sich die Testbestzeit von Le Mans
© Pescarolo

(Motorsport-Total.com) - Elf Teams der Le-Mans-Series (LMS) hatten sich am Wochenende auf dem 4,185 Kilometer langen Bugatti Circuit in Le Mans eingefunden. Nach insgesamt vier Sessions an zwei Tagen holte sich der Pescarolo-Judd von Christophe Tinseau und Jean-Christophe Boullion in 1:23,676 Minuten die Bestzeit.

Zweiter wurde knapp dahinter der Lola Aston Martin des Schweizer Speedy Racing Teams Sebah, für die Andrea Belicchi, Nicolas Prost und Neel Jani eine Zeit von 1:23,770 Minuten benötigten. Rang drei ging an den zweiten Pescarolo von Bruce Jouanny und Joao Barbosa, die den Test vor allem als Shakedown für das LMS-Rennen im belgischen Spa-Francorchamps nutzten.

Teamchef Henri Pescarolo gab sich zufrieden: "Eine Bestzeit war nicht unser Ziel", so der Franzose. "Wir haben für Spa ein gutes Setup finden können." Beide Pescarolo-Judd traten in Le Mans zum ersten Mal in ihrer Lackierung für die Saison 2009 an. Der vierte LMP1-Prototyp war der Oreca-Judd von Signature Plus. Für die Neulinge in der Topklasse traten Pierre Ragues, Franck Mailleux und Didier Andre an.

Dempsey für Ferrari

Patrick Dempsey
Patrick Dempsey startete zuletzt bei den 24 Stunden von Daytona
© Grand-Am

Schnellster der drei anwesenden LMP2-Prototypen war der Porsche RS Spyder von Essex Racing, für die Kristian Poulsen zum ersten Mal ins Lenkrad griff. Der Österreicher Philip Peter holte in seinem GAC-Zytek 07S Platz zwei, während Jonny Kane den Lola-Judd von Speedy-Sebah in der Dunlop-Schikane schwer beschädigte.

In der GT2-Klasse holten Dominik Farnbacher und Allen Simonsen die Bestzeit in einem Ferrari F430 GT, doch der Medienrummel konzentrierte sich auf ihre Markenkollegen von Seattle/AF Corse. Dort gab US-Schauspieler Patrick Dempsey (Greys Anatomy) sein Europadebüt als Rennfahrer.

"Es ist richtig toll, hier zu sein", erklärte Dempsey, der bei den 24 Stunden von Daytona schon einige Male startete. "Ich muss mich noch an Auto und Strecke gewöhnen, aber meine Rundenzeiten werden immer besser. Ich freue mich sehr auf die 24 Stunden hier. Es ist bewegend, ein Teil der Geschichte zu werden."

Die Zeiten aus Le Mans:

01. LMP1 Pescarolo-Judd (Tinseau/Boullion) - 1:23,676 Minuten
02. LMP1 Lola-Aston Martin (Belicchi/Prost/Jani) - 1:23,770
03. LMP1 Pescarolo-Judd (Jouanny/Barbosa) - 1:24,970
04. LMP1 Oreca-Judd (Ragues/Mailleux/Andre) - 1:25,579
05. LMP2 Porsche Spyder (Elgaard/Poulsen/Collard) - 1:26,973
06. LMP2 GAC-Zytek 07S (Ojjeh/Gosselin/Peter) - 1:27.640
07. LMP2 Lola-Judd (Kane/Leuenberger/Pompidou) - 1:27,941
08. GT2 Ferrari F430 GT (Simonsen/Farnbacher) - 1:37,162
09. GT2 Aston Martin Vantage (Drayson/Cocker/Franchitti) - 1:38,194
10. GT2 Ferrari F430 GT (Kinch/Dempsey) - 1:39,079
11. GT2 Porsche 997 GT3 (O'Young/Hesnault) - 1:39,429

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