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Nogaro: Westbrook erkämpft sich GT2-Sieg

07. Oktober 2008 - 13:02 Uhr

Porsche-Werksfahrer Richard Westbrook gewann in Nogaro nach einem beinharten Kampf gegen die Ferrari-Übermacht die GT2-Klasse

Richard Westbrook Porsche
Flucht nach vorne: Richard Westbrook hat die Ferrari-Meute im Kreuz
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Richard Westbrook holte sich beim FIA-GT-Rennen im französichen Nogaro seinen zweiten Saisonsieg in der GT2-Klasse. Der Porsche-Werkspilot sah sich in seinem 997 GT3 RSR dabei gleich einer ganzen Armada von Ferraris ausgesetzt - die ersten vier Fahrzeuge lagen auf der Ziellinie innerhalb von nur 0,7 Sekunden.

Westbrook, in Nogaro übrigens vom Australier Alex Davison begleitet, weil Stammpilot Emmanuel Collard im Petit-Le-Mans aushalf, startete von der Pole Positon, verlor vor dem ersten Fahrerwechsel die Führung jedoch an den Ferrari F430 von Tim Mullen.

"Nogaro hat eine komische Oberfläche und ist reifenmordend", begründete der Brite. "Es ist kein Geheimnis, dass der Porsche mit seinen Reifen etwas härter umgeht als der Ferrari." Im Finale fand sich Westbrook dann in einem echten Ferrari-Sandwich wieder, denn an der Spitze fuhr Gianmaria Bruni, während zwei weitere F430 an die Hinterachse von Westbrook klopften.

"Dann hat mich ein überrundeter Aston Martin blockiert, wir kollidierten und ich verlor zehn Sekunden. Das hat mich ziemlich sauer gemacht, denn nun hatte ich plötzlich vier Ferrari hinter mir und meine Achsgeometrie war ziemlich im Eimer."

Doch plötzlich verlor auch Bruni massiv an Grip: "Ich sah wie Gianmaria vorne Probleme bekam und musste nur sicherstellen, dass ich der erste in der Reihe war, wenn wir alle aufschlossen. Ich habe mich verteidigt wie ein Wahnsinniger und konnte Bruni in der letzten Runde noch kassieren."

Sein Fazit: "Wir haben erwartet, dass wir gewinnen können, aber wir haben nicht erwartet, dass es auf diese Art und Weise geschieht." Bereits in 14 Tagen geht es im belgischen Zolder weiter. Die Strecke ist das Heimrennen von Westbrooks Team Prospeed.

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