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VLN-Halbzeitbilanz: Erfolg in Serie

10. Juli 2008 - 15:29 Uhr

Zahlen zur Saisonhalbzeit auf der Nordschleife: Fast elf Mal um die Erde, durchschnittlich 202 Fahrzeuge von 189,2 Teams und 28 Herstellern

VLN 2008
Die VLN kann zur Saisonmitte eine beeindruckende Bilanz ziehen
© VLN

(Motorsport-Total.com) - Halbzeit in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring - die ersten fünf Rennen der Saison 2008 waren von vollen Starterfeldern und packendem Sport geprägt. Beeindruckende Zahlen unterstreichen den anhaltenden Erfolg Breitensportserie. Durchschnittlich nahmen 202 Fahrzeuge das Zeittraining auf, zu den Rennen traten im Schnitt 189,2 Teams an. Die Zahlen bestätigen die Vorjahreswerte. Ebenfalls im Soll liegt die Langstreckenmeisterschaft, was die Markenvielfalt betrifft. Rennfahrzeuge von 28 unterschiedlichen Automobilherstellern, von Alfa Romeo bis Volvo, waren in der ersten Halbzeit am Start. Den Löwenanteil stellt BMW mit 66,4 Autos je Rennen. Auf Platz zwei liegt Porsche mit 33 Fahrzeugen vor Honda mit durchschnittlich 20 Wagen.

Beeindruckend ist Jahr für Jahr die zurückgelegte Distanz der Teilnehmer im Rennen. In der Summe absolvierten die Teams bislang 17.891 Runden auf der 24,433 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring-Kurzanbindung und Nordschleife. Die dabei zurückgelegte Distanz von 437.130.80 Kilometern entspricht 10,93 Erdumrundungen am Äquator oder 1,14 mal der Entfernung von der Erde zum Mond.

Die populärste Klasse ist die SP3 (VLN-Specials bis 2.000 ccm Hubraum) mit 16,6 Fahrzeugen. In den Jahren 2005 und 2007 gingen die Meister aus dieser Klasse hervor. Ungebrochen ist auch die Beliebtheit der Klasse V2 (VLN-Serienwagen bis 1.850 ccm Hubraum). Hier tummeln sich im Schnitt 15 Autos. Die V2 war 2002, 2003, 2004 und 2006 Meisterklasse.

Einen Boom erlebt die Porsche-Cup-Klasse für 997-Modelle. Im Vergleich zum Vorjahr starteten bei den ersten fünf Saisonrennen im Schnitt fünf Cup-Fahrzeuge mehr. Die meiste Abwechslung wurde in den Klassen SP5, SP6 und SP8 geboten - hier gab es bei jedem Rennen neue Sieger.

"Das Interesse an der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist seitens der Teilnehmer und Fans ungebrochen", zieht Geschäftsführer Robert Rust sein Resümee. "Unter diesen Vorzeichen blicken wir gespannt und voller Zuversicht in die zweite Saisonhälfte." Das bevorstehende ADAC Ruhr-Pokal-Rennen wird am 19. Juli nahtlos an die ersten fünf Rennen der Saison 2008 anknüpfen.

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