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Müllers Eindrücke vom Hybrid-Apollo
Dirk Müller ist an der Seite von Heinz-Harald Frentzen im Hybrid-Apollo bei den 24 Stunden am Nürburgring gefahren und begeistert vom neuen Konzept
(Motorsport-Total.com) - Dirk Müller darf sich nun auch zu den Pionieren des Motorsports zählen. Er war Teil des Frentzen-Teams, das bei den 24 Stunden am Nürburgring mit dem neuen HHF Hybrid-Concept-Car angetreten ist. "Wir sind mit dem Auftritt mit unserem Hybrid-Fahrzeug beim vollauf zufrieden", sagte Müller. "Der Hybrid-Antrieb hat absolut problemlos funktioniert und trotz einiger Schwierigkeiten mit dem Auto, haben wir am Sonntag das Ziel erreicht."
Der auf der Basis eines Gumpert Apollo aufgebaute Sportwagen war mit Abstand das aufsehenerregendste Fahrzeug im Feld der 217 Starter. Die Zuschauer verpassten dem neuen Renner schnell den Namen "Apollo 11" - analog zur Startnummer.
"Ich habe das Auto mit dem Elektroantrieb wie ein frontangetriebenes Fahrzeug in den Kurveneingang gefahren", beschrieb Müller seine Fahreindrücke. "Wenn das Auto dann angefangen hat über die Vorderachse zu schieben, habe ich ganz normal Gas gegeben und der Heckantrieb des Ottomotors hat den Apollo dann perfekt aus der Kurve heraus beschleunigt. Aus dieser Kombination resultiert eine sehr gute Traktion, fast wie bei einem Allrad-Fahrzeug."
Das Hybridsystem arbeitete beim Eifelmarathom problemlos, allerdings bremste unter anderem ein Getriebeproblem das Frentzen-Quartett frühzeitig aus. Gleich nach dem Start war der erste Getriebewechsel fällig, um zwei Uhr nachts der zweite. Damit man den Boliden zumindest noch um 15 Uhr über die Ziellinie pilotieren konnte - natürlich im Elektrobetrieb-, wurde die Schalteinheit des im Fahrerlager ausgestellten Straßen-Apollo eingebaut.










