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Jetalliance: Oschersleben wird richtungsweisend

30. Juni 2008 - 16:02 Uhr

Nachdem Defekte mit der Kardanwelle für Rückschläge in Monza und Adria gesorgt haben, wollen Karl Wendlinger und Kollegen nun zurückschlagen

Jetalliance Aston Martin
Zuletzt hatte man bei Jetalliance Probleme mit der Kardanwelle
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die FIA-GT-Meisterschaft gastiert am kommenden Wochenende (4. bis 6. Juli) in Deutschland. In der Motorsport Arena Oschersleben, in der Nähe von Magdeburg im Herzen Sachsen-Anhalts gelegen, wird auf dem 3,7 Kilometer langen Rundkurs der vierte Lauf ausgetragen.

Für Jetalliance wird es sicher ein richtungsweisendes Wochenende. Denn nach dem "halben" Ausfall in Monza und dem "Nuller" zuletzt in Adria steht das niederösterreichische Team unter Zugzwang. Das weiß auch Technik-Chef Othmar Welti: "Wir haben Adria letzte Woche genau analysiert. Beide Ausfälle sind auf die Kardanwelle zurück zu führen. Eine Tatsache, die uns überhaupt nicht glücklich macht, weil wir dahingehend auf den Lieferanten angewiesen sind. Dadurch ist die Vorbereitungszeit natürlich mit deutlicher Mehrarbeit verbunden. Wir bekommen jetzt Neuteile und hoffen, dass wir endlich mal wieder von einem technischen Defekt verschont bleiben."

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Wendlinger bleibt optimistisch

Karl Wendlinger, der mit dem Schotten Ryan Sharp auf dem Jetalliance Aston Martin DBR9 an den Start geht, hat seinen Optimismus noch nicht verloren: "Wir hatten heuer in den ersten drei Rennen jeweils eine gute Performance, waren immer vorne dabei. Nur - für ein gutes Ergebnis braucht man auch ein standfestes Auto. An der Arbeit des Teams liegt es ganz sicher nicht. Unsere Mechaniker machen wirklich einen sehr guten Job. Es ist einfach das Material, dass uns zuletzt im Stich gelassen hat. Aber vielleicht kommt ja gerade in Deutschland die Wende."

"Vielleicht kommt ja gerade in Deutschland die Wende."
Karl Wendlinger

Etwas nachdenklich gibt sich Teameigner Lukas Lichtner-Hoyer: "Mit den technischen Ausfällen haben wir zuletzt im Kampf um die Meisterschaft einen herben Rückschlag erlitten. Jetzt stellt sich die Frage, ob wir das wieder aufholen können. Uns bleibt nichts anderes übrig, als auf die Technik zu hoffen. Denn vom Speed her haben wir keine Probleme, vorne mit zu fahren."

Was seine eigenen Ziele betrifft, ist Lichtner-Hoyer zuversichtlich: "Ich war vor drei Wochen in Oschersleben, bin dort den Porsche-Sportscup gefahren, wurde zweimal Dritter. Das war die beste Vorbereitung. Und mein Partner Alex Müller hat ja seine Schnelligkeit zuletzt unter Beweis gestellt. Bleiben wir von Defekten verschont, sollten wir mit unserem Aston Martin wieder in die Punkteränge fahren können."