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Wurz vom Peugeot 908 HDi FAP begeistert

11. Mai 2008 - 13:23 Uhr

Alexander Wurz zeigte sich nach dem Qualifying in Spa-Francorchamps begeistert von seinem neuen Arbeitsgerät, dem Peugeot 908 HDi FAP

Alexander Wurz
Alexander Wurz bestreitet heute in Belgien sein erstes LMS-Rennen
© Peugeot

(Motorsport-Total.com) - Alexander Wurz ist an diesem Wochenende beim 1.000-Kilometer-Rennen in Spa-Francorchamps erstmals in der Le-Mans-Serie (LMS) im Einsatz. Hintergrund seines Antretens ist, dass er vor dem 24-Stunden-Klassiker in Le Mans im Juni, den er für Peugeot bestreiten wird, möglichst viel Erfahrung im Sportwagen sammeln möchte.

Der 908 HDi FAP des Österreichers startet heute dank Stéphane Sarrazin von der Pole-Position ins Rennen; Pedro Lamy ist der Dritte im Bunde. Aber auch wenn Wurz das Qualifying nicht bestritten hat, so war er doch schon recht flott unterwegs: "Schon im zweiten Training fuhr ich einige der schnellsten Runden und Longruns. Wir sind aber alle recht ausgeglichen und es geht sowieso nicht darum, eine schnelle Runde herauszukitzeln", wird der Formel-1-Testfahrer von 'autosport.com' zitiert.


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Ein kompletter Neuling ist Wurz im Sportwagengeschäft übrigens keineswegs, denn 1996 hat er auf einem Joest-Porsche WSC95 die 24 Stunden von Le Mans gewonnen und 1997 bestritt er die FIA-GT-Weltmeisterschaft in einem Mercedes CLK-GTR. Neu ist für ihn aber der Dieselantrieb: "Der Motor ist nicht so laut und hat andere Vibrationen, aber wenigstens hat man am Abend kein Kopfweh, wenn man ins Bett geht", schmunzelte der Österreicher.

"Das Schöne am Diesel ist, dass man immer Drehmoment hat, wenn man es braucht. Selbst im sechsten Gang kommt das Ding, wenn du aufs Gas steigst. Das ist ziemlich cool", schwärmte Wurz. Auch vom Grip des 908 HDi FAP zeigte er sich angetan: "Mit den breiten Slicks kannst du weit in die Kurve hineinbremsen. Das hat in der Formel 1 nicht mehr zu meinem Fahrstil gepasst. So macht das Fahren Spaß, denn man kann das Auto härter anpacken, ohne dafür bestraft zu werden."

Das einzige Problem ist Wurz' Größe von 1,86 Metern, denn seine Teamkollegen Sarrazin und Lamy sind kleiner. Daher musste in Sachen Cockpitgestaltung - in erster Linie Lenkrad und Pedale - ein Kompromiss gefunden werden: "Das ist für Stéphane und Pedro nicht einfach, aber sie sind einverstanden damit, sich ein bisschen anzupassen, und für mich ist es auch okay, nicht optimal zu sitzen", so der 34-jährige Peugeot-Werksfahrer.

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