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Seat erwartet sich ein schweres Wochenende

14. Mai 2008 - 13:54 Uhr

Bisher hat Seat die WTCC-Saison mit dem TDI dominiert, doch wegen der neuen Beschränkungen sprühen die Spanier vor Valencia nicht vor Optimismus

Rickard Rydell und Yvan Muller
Rickard Rydell kommt als aktueller Spitzenreiter nach Valencia
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das oberste Treppchen des WTCC-Podiums war in dieser Saison bisher fest in Seat-Hand. Alle vier Saisonrennen in Brasilien und Mexiko konnten von einem Piloten in einem Seat Leon TDI gewonnen werden. In der Herstellerwertung führt Seat vor BMW, bei den Fahrern liegt Rickard Rydell an der Spitze, gefolgt von seinen Seat-Teamkollegen Gabriele Tarquini und Yvan Muller.

Doch Seat fürchtet, dass es am kommenden Wochenende in Valencia vorbei sein könnte mit der Herrlichkeit. Denn die Drehzahl der Diesel-Leons wurde auf 4.100 Umdrehungen beschränkt, zudem wurden für Lade- und Einspritzdruck sowie das Benzin/Luft-Gemisch Höchstwerte festgelegt. Noch dazu haben die meisten Seat-Piloten in Valencia Erfolgsballast mit an Bord.

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"Wegen des höheren Gewichts wird auch unser Reifenabrieb höher sein als bisher", sagte Chefingenieur Xavi Serra. "Je wärmer es wird, umso schlechter wäre das für uns. "Das Layout der Strecke in Valencia kommt BMW entgegen und Chevrolet hat den Vorteil, weniger Ballast an Bord zu haben. Das macht die Lage für uns schwierig. Wir könnten im Rennen mehr Probleme bekommen, zumnindest im ersten."

Auch Spitzenreiter Rydell ist der Ansicht, dass es in Valencia schwer wird, wieder auf Sieg zu fahren. Deshalb will er einfach so viele Punkte sammeln wie möglich. "Es wird schwierig sein, in Valencia auf einem gleich hohen Level zu fahren wie bei den ersten beiden Veranstaltungen", sagte der Schwede. "Die nächsten Rennen sind wichtig für Seat, da es Heimrennen sind, deshalb ist mein Ziel, so viele Zähler wie möglich zu holen."

Lokalmatador Jordi Gene ergänzte: "Ich freue mich schon auf die Rennen in Valencia. Wir waren in Cheste immer schon gut und ich hoffe, dass es dieses Jahr keine Ausnahme gibt. Aber wir müssen realistisch bleiben, da wir so viel schwerer an den Start gehen als unsere Gegner."