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Peugeot holt sich die Pole in Spa-Francorchamps

10. Mai 2008 - 18:40 Uhr

Peugeot und Audi teilen sich beim LMS-Rennen in Belgien die erste Startreihe - Alex Wurz auf der Pole-Position

Stephan Sarrazin
Peugeot holte sich auch in Spa-Francorchamps die beste Startposition
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Gemischtes Bild auf den ersten Rängen: Peugeot holte sich im abschließenden Zeittraining in Spa-Francorchamps die Positionen eins und drei, Rivale Audi setzte seine Renner ebenfalls in die erste und zweite Startreihe. Während sich die Ingolstädter über den besten Startplatz dieser Saison freuen, dürfen die Franzosen erleichtert durchatmen: Rote Flaggen machten das Qualifying in Spa zu einer spannenden Angelegenheit.

Obwohl die Peugeot-Autos noch immer einen kleinen Leistungsvorteil gegenüber den Audis in der LMP1-Kategorie genießen, war die Qualifikation in Spa keineswegs ein Spaziergang. Gleich zwei Rotphasen sorgten für reichlich Aufregung in den Peugeot-Boxen, waren die Renner doch just in diesem Augenblick auf einer schnellen Runde unterwegs.


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Formel-1-Stars ganz vorne dabei

So hing schließlich alles an den verbliebenen fünf Minuten auf der Uhr, wobei es dem Trio Pedro Lamy/Stéphane Sarazzin/Alexander Wurz in 1:58.069 Minuten gelang, die Topzeit der Qualifikation in den belgischen Asphalt zu brennen. Rinaldo Capello/Allan McNish platzierten ihren Audi R10 mit sieben Zehnteln Rückstand auf Rang zwei, denkbar knapp vor Marc Gene/Nicolas Minassian/Jacques Villeneuve.

Letztere umrundeten den sieben Kilometer langen Rundkurs in 1:58.787 Minuten und waren dabei nur 80 Hundertstel langsamer als die deutsche Konkurrenz, die mit dem Duo Alexandre Premat/Mike Rockenfeller in 2:00.796 Minuten auch den zweiten Audi in die ersten beiden Startreihen bringen konnte.

Alphand verpasst beste Ausgangslage

Wie schon in den Freien Trainings, so präsentierte sich Jos Verstappen auch im Qualifying in guter Verfassung. Der ehemalige Formel-1-Pilot stellte seinen Porsche gemeinsam mit Teamkollege Peter van Merksteijn in 2:05.841 Minuten auf den achten Gesamtrang und bildet die Speerspitze der LMP2-Fraktion. Nur einen Wimpernschlag dahinter klassierte sich der Lola Judd von Andrea Belicchi/Xavier Pompidou/Steve Zacchia.

Satte sieben Zehntel nahmen Antonio Garcia/Tomas Enge im Aston Martin dem favorisierten Luc Alphand ab, der noch im Freien Training deutlich vorne lag. Gemeinsam mit Patrice Goueslard und Guillaume Moreau landete der Franzose in 2:16.797 Minuten auf dem zweiten Platz in der GT1-Kategorie. Robert Bell/Gianmaria Bruni waren mit einer Zeit von 2:21.205 Minuten in der GT2 am schnellsten unterwegs.

Die Bestzeiten im Überblick (jeweils Top-5):

LMP1:
01. Lamy/Sarrazin/Wurz (Peugeot 908 Hdi-FAP) - 1:58.069 Minuten
02. Capello/McNish (Audi R10 TDI) - 1:58.705
03. Gene/Minassian/Villeneuve Peugeot (908 Hdi-FAP) - 1:58.787
04. Premat/Rockenfeller (Audi R10 TDI) - 2:00.796
05. Mucke/Charouz Lola (Aston Martin) - 2:02.510

LMP2:
01. Van Merksteijn/Verstappen (Porsche RS Spyder) - 2:05.841
02. Belicchi/Pompidou/Zacchia (Lola Judd) - 2:05.880
03. Barazi/Vergers/Rees (Zytek 07S) - 2:06.349
04. Lienhard/Theys/Lammers (Porsche RS Spyder) - 2:06.955
05. Erdos/Newton (Lola MG) - 2:07.539

GT1:
01. Garcia/Enge (Aston Martin DBR9) - 2:16.074
02. Alphand/Moreau/Goueslard (Corvette C6.R) - 2:16.797
03. Rusinov/Kox (Lamborghini) - 2:17.021
04. Blanchemain/Dumez/Lemeret (Corvette C6.R) - 2:17.998
05. Hardman/Leventis (Aston Martin DBR9) - 2:19.447

GT2:
01. Bell/Bruni (Ferrari F430 GT) - 2:21.205
02. Lieb/Davison (Porsche 997 GT3 RSR) - 2:21.361
03. Ehret/Kaffer (Ferrari F430 GT) - 2:22.314
04. Narac/Lietz (Porsche 997 GT3 RSR) - 2:22.332
05. Nielsen/Westbrook/Simonsen (Porsche 997 GT3 RSR) - 2:22.569

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