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Peter freut sich auf "Heimrennen" in Monza

11. Mai 2008 - 13:07 Uhr

Der Wahlschweizer Philipp Peter blickt dem FIA-GT-Rennen in Monza nach Platz drei beim Saisonauftakt in Silverstone optimistisch entgegen

Philipp Peter
In Silverstone war der Sieg für Philipp Peter schon zum Greifen nahe
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Gigawave-Team um den Österreicher Philipp Peter und Allan Simonsen kämpfte beim Saisonauftakt der FIA-GT-Serie in Silverstone sogar um den Sieg mit, aber nach der letzten Safety-Car-Phase fiel das Duo noch vom ersten auf den dritten Platz zurück. Ein weiteres Topresultat wollen die beiden nun in Monza einfahren.

"Mit etwas Abstand gesehen war der dritte Platz in Silverstone natürlich ein Riesenerfolg, wenngleich ich persönlich kurz nach dem Rennen sehr enttäuscht war, weil wir nicht gewonnen haben - vor allem weil der Sieg zum Greifen nahe war", erklärte Peter. "Aber die vielen positiven E-Mails an mich und das Team zeigen, dass wir bisher gute Arbeit geleistet haben und das Umfeld - sprich Sponsoren und Fans - zufrieden sind."

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Für den Wiener ist Monza so etwas wie ein Heimrennen, denn die Traditionsstrecke liegt nur rund 100 Kilometer von seinem Wohnsitz in Lugano entfernt. Allerdings wird es nicht einfach, das Resultat von Silverstone zu wiederholen, denn wegen des Podestplatzes von Monza bekommt Peters Aston Martin DBR9 ein Zusatzgewicht von 20 Kilogramm aufgeladen. Andererseits wirkt sich dieses Gewicht in Monza nicht so stark aus, weil es dort nicht allzu viele Kurven gibt.

"Dieses Zusatzgewicht kann eine entscheidende Rolle spielen."
Philipp Peter

Aber: "Dieses Zusatzgewicht kann eine entscheidende Rolle spielen", so Peter. "Wir müssen vom ersten Training an versuchen, die richtige Balance zu finden. Die Abstimmung muss speziell im Rennen passen, denn die Dichte in der FIA-GT ist dieses Jahr unheimlich groß. Da entscheiden Kleinigkeiten. Aber ich freue mich sehr auf dieses Rennen. Monza zählt zu meinen absoluten Favoriten - und das nicht nur, weil es quasi mein Heimrennen ist."

Gigawave hat unter der Regie von Chefingenieur Nigel Stepney nach Silverstone versucht, kleine Details am DBR9 zu verbessern, die bisher noch nicht hundertprozentig gepasst haben. Vor allem ging es dabei um mehr Grip an der Vorderachse und eine verbesserte Traktion: "Daran haben wir sehr intensiv gearbeitet, denn auf der Bremse und in schnellen Passagen haben wir schon alles im Griff", bestätigte Peter.

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