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Mücke: Finsteres Ergebnis dank Lichtmaschine
Der Berliner Stefan Mücke war mit seinem Lola-Aston-Martin in Spa-Francorchamps vom Pech verfolgt: "Hätten auf das Podest fahren können"
(Motorsport-Total.com) - Mit einer Enttäuschung endete für den Berliner Sportwagenpiloten Stefan Mücke am Sonntagabend der dritte Lauf der Le-Mans-Series (LMS) im belgischen Spa-Francorchamps. Im Sportwagen-Prototypen Lola-Aston-Martin des tschechischen Teams Charouz belegte er zusammen mit seinem Werksfahrerkollegen Jan Charouz mit 36 Runden Rückstand den zehnten Platz in der LMP1-Klasse, was zugleich Rang 29 in der Gesamtwertung bedeutete.
Stefan Mücke hatte sich im Qualifying am Samstag als Fünfter hinter den jeweils zwei Diesel-Werksautos von Peugeot und Audi sein Ziel erfüllt, bester Benziner im Feld zu sein. Dies konnte der 26-Jährige auch die ersten 45 Minuten im Rennen auf der über 7 Kilometer langen Traditionspiste halten. "Doch dann traten Elektronikprobleme auf und ich musste in die Box. Da stellte sich ein Defekt an der Lichtmaschine heraus, die unser Team dann wechseln musste", berichtete der Berliner.

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"Das ist sehr aufwändig, wodurch wir natürlich viele Zeit eingebüßt haben und zurückgefallen sind." Den Rest des Rennens haben das Team und die Piloten zur Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen von Le Mans Mitte Juni genutzt. "Wir haben in dieser Hinsicht noch viel probiert. Doch das Resultat von Spa ist für mich enttäuschend, weil ich mir mehr ausgerechnet hatte und auch mehr drin war. Von den Rundenzeiten her waren wir wieder vorn mit dabei und hätten aufs Podest fahren können", betonte Mücke, der zum LMS-Auftakt in Barcelona bereits Dritter geworden war.
Schon am kommenden Wochenende geht es für den Ex-DTM-Piloten aus Berlin weiter. Für das Charouz-Team wird er zusammen mit Tomas Enge in der tschechischen Langstrecken-Meisterschaft in einem früheren DTM-Mercedes antreten, in der er im vorigen Jahr Gesamtdritter wurde. Zudem tritt er auch in einem Sprintrennen an.










