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Monza: Bouchut/Maassen siegen mit Corvette

18. Mai 2008 - 16:55 Uhr

Kein Aston Martin, kein Maserati: Die Corvette von Christophe Bouchut und Xavier Maassen holt in Monza den Sieg

Christophe Bouchut
Christophe Bouchut und Xavier Maassen jagten die Corvette auf Platz eins
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Auch nach dem zweiten Saisonlauf muss die amtierende Meistermannschaft von Maserati weiter auf den ersten Sieg im Jahr 2008 warten. Beim Rennwochenende in Monza feierte die belgische SRT-Corvette mit Christophe Bouchut und Xavier Maassen einen großartigen Sieg. Die beiden Piloten aus Frankreich und den Niederlanden übernimmt damit die Führung in der Gesamtwertung, weil die Favoriten heute nur wenig mit dem Ausgang des Rennens zu tun hatten.

Auf einen guten zweiten Rang fuhren sich die Vitaphone-Piloten Alexandre Negrão und Miguel Ramos. Platz drei ging an die neue Gigawave-Mannschaft mit Allan Simonsen und Philipp Peter im Aston Martin DBR9. Deren Markenkollegen Alex Müller und Lukas Lichtner-Hoyer waren von der Pole-Position gestartet, hatten aber auf dem Weg in die erste Schikane bereits gegen Bouchut den Kürzeren gezogen.

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Müller konnte die alten Reihenfolge allerdings mit einem sauberen Ausbremsmanöver vor der zweiten Schikane wieder herstellen. Anschließend verschaffte sich der Deutsche im Cockpit des Jetalliance-Autos immer mehr Luft. Als er in Runde 29 beim Stopp an seinen Teamkollegen Lichtner-Hoyer übergab, war der Vorsprung auf Rang zwei bereits auf 20 Sekunden angewachsen. Nicht genug, denn der österreichische Teamchef konnte sich nur als Vierter wieder einreihen.

Jetalliance
Alex Müller konnte den Aston Martin von Jetalliance zunächst in Führung bringen
© xpb.cc

Zur Halbzeit hatte Maassen den von Bouchut vorbereiteten Vorsprung auf 17 Sekunden ausgebaut und kontrollierte das geschehen ganz entspannt von der Spitze. Dahinter bot Miguel Ramos im Vitaphone-Maserati eine starke Leistung. Vier Sekunden dahinter rangelte ein Viererpack bestehend aus Peter im Aston Martin, Mike Hezemans in der Phoenix-Corvette, dessen Schwesterauto mit Jean-Denis Deletraz und Ryan Sharp im Jetalliance-Siegerauto von Karl Wendlinger.

Der österreichische 'Motorsport-Total.com'-Kolumnist war als Letzter gestartet und hatte mit eindrucksvollen Runden schnell Anschluss zur Spitze hergestellt. Doch nach etwa einer Stunde musste Wendlinger-Kollege Sharp nach einem Dreher einen weiteren Stopp einlegen und fiel weit zurück. Das Pole-Auto von Teamchef Lichtner-Hoyer wurde ganz an der Box abgestellt. Auch Michael Bartels hatte Pech. Der Deutsche Teamchef verlor nach einem spektakulären Reifenplatzer viel Zeit und alle Chancen auf den Sieg.

In der GT2-Klasse machte Richard Westbrook sich und seiner Prospeed-Porsche-Mannschaft ein gelungenes Wochenende. Der Brite fuhr von Beginn an weit vor seinen ärgsten Klassenkonkurrenten und legte phasenweise bis zu 20 Sekunden zwischen sich und den schnellen AF-Corse-Ferrari. Der Klassensieg kam nur ein Mal in gefahr, als kurz nach der Halbzeit Emmanuel Collard etwas an Boden verlor und plötzlich starken Druck von Gianmaria Bruni bekam, dem er allerdings standhielt.

Das Rennergebnis in der Übersicht:
01. GT1 Bouchut/Maassen (Corvette Z06) - 2:00:34.443 Stunden
02. GT1 Negrao/Ramos (Maserati MC 12) + 24.552 Sekunden zurück
03. GT1 Simonsen/Peter (Aston Martin DB9) + 52.567
04. GT1 Gollin/Hezemans (Corvette Z06) + 54.245
05. GT1 Bertolini/Bartels (Maserati MC 12) + 1:14.192 Minuten
06. GT1 Kumpen/Longin (Saleen S7) + 1 Runde
07. GT1 Wendlinger/Sharp (Aston Martin DBR9) + 1 Runde
08. GT1 Franchi/Vosse (Saleen S7) + 1 Runde
09. GT1 Daoudi/Aucott (Maserati MC 12) + 2 Runden
10. GT2 Westbrook/Collard (Porsche 911 GT3 RS) + 2 Runden
11. GT2 Vilander/Bruni (Ferrari F430) + 2 Runden
12. GT2 Montanari/Biagi (Ferrari F430) + 2 Runden
13. GT2 Babini/Davies (Ferrari F430) + 2 Runden
14. GT1 Tuero/Mazzacane (Ferrari 550 Maranello) + 2 Runden
15. GT2 Ruberti/Malucelli (Ferrari F430) + 3 Runden
16. GT2 Rigon/Camathias (Ferrari F430) + 3 Runden
17. GT2 Kirkaldy/Bell (Ferrari F430) + 3 Runden
18. GT2 Mullen/Sugden (Ferrari F430) + 3 Runden
19. GT1 Kaufmann/Talkanitsa (Corvette C5-R) + 3 Runden
20. GT2 Russo/Perez Companc (Ferrari F430) + 3 Runden
21. GT2 Del Monte/Moser (Ferrari F430) + 3 Runden
22. GT2 Forsten/Palttala (Porsche 911 GT3 RS) + 5 Runden
23. GT2 Williams/Ashburn (Porsche 911 GT3 RS) + 5 Runden
24. G2 Kuppens/Leinders (Gillet Vertigo) + 5 Runden
25. GT2 Coggiola/Coggiola/Coggiola (Porsche 911 GT3 RS) + 5 Runden

Ausfälle:
GT1 Kox/Rusinov (Lamborghini Murcielago)
GT1 Muller/Lichtner-Hoyer (Aston Martin DBR9)
GT1 Fassler/Deletraz (Corvette Z06)
G2 Edwards/Konopka (Saleen S7)
G2 Lacko/Jirasek (Mosler MT 900)
GT1 Piccini/Menten (Saleen S7)
GT1 Simoncini/Strada/Morini (Chrysler Viper GTS R)
G2 Heyer/Vojtech (Mosler MT 900)

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