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Gene: "Zu früh für Regeländerungen"

14. Mai 2008 - 14:34 Uhr

Seat-Pilot Jordi Gene versteht nicht, warum die Leon TDI jetzt ausgebremst werden: "Man muss das global betrachten"

Jordi Gene
Jordi Gene sieht keinen Grund, am Reglement jetzt etwas zu ändern
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Seat hat im vergangenen Jahr in Schweden erstmals die Turbodiesel-Version des Leon an den Start gebracht und schon bald hat sich der Bolide als Powerpaket erwiesen. Schnell wurden Stimmen laut, der Diesel sei von der Technologie her den Benzinern überlegen und müsse eingebremst werden, wenn die Chancengleichheit gewahrt bleiben soll.

Das hat sich auch in dieser Saison nicht geändert. Seat hat alle vier bisherigen Rennen mit dem Leon TDI gewinnen können und dominiert derzeit noch in beiden WM-Wertungen. Also hat die FIA reagiert. Die Drehzahl des Turbodiesel wurde jetzt massiv beschränkt, zudem gelten noch andere Einschränkungen für die TDI.

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Seat-Pilot Jordi Gene versteht nicht, warum die FIA jetzt aktiv geworden ist. Denn er möchte nicht von allgemeinen einer Turbodiesel-Dominanz sprechen. "Es macht keinen Sinn, das Reglement für die gesamte Meisterschaft so früh zu ändern", sagte Gene im Interview mit 'touringcartimes.com'. "Unterschiedliche Autos werden auf unterschiedlichen Strecken gut sein. Man muss das global betrachten. In meinen Augen gibt es absolut keinen Grund, irgendetwas zu ändern."

Seat arbeite als Team gut und hart zusammen, erklärte der Gene, warum die Spanier so stark sind. "Viele Autos im Team zu haben, ist einer der Schlüssel zum Erfolg", so Gene. "Manchmal fahren die Piloten auch teamintern gegeneinander. Aber ich hoffe, dass das unsere Lage nicht ändert, da wir viele Punkte sammeln."