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WTCC: SEAT-Speerspitzen bleiben vorsichtig
Trotz des Doppelerfolges zum Auftakt bleiben die SEAT-Sieger Yvan Muller und Gabriele Tarquini vor Mexiko zurückhaltend
(Motorsport-Total.com) - In Brasilien waren sie zwar zu einem doppelten Erfolg gedieselt, aber dennoch scheint nicht alles super zu sein. Die beiden SEAT-Laufsieger von Curitiba, Yvan Muller und Gabriele Tarquini, spielen ihre Favoritenstellung vor dem zweiten Rennwochenende in Mexiko deutlich herunter. Man habe in Brasilien zwar gewonnen, aber von einer Dominanz der SEAT Leon TDI sei beim Auftaktwochenende nichts zu sehen gewesen, so die Einschätzung der beiden.
Muller und Tarquini hatten nicht nur die beiden Auftaktrennen für die Gelben nach Hause gefahren, sondern führen vor dem Rennwochenende in Puebla auch gemeinsam die Gesamtwertung an, allerdings nur mit einem einzigen Zähler Vorsprung vor der BMW-Speerspitze Andy Priaulx, der in Mexiko Schadenbegrenzung allererster Güte betrieben hatte. Für die beiden Rennen in Mexiko gelten jedoch erneut die SEAT-Fahrzeuge im Vorteil, denn die Strecke liegt in beträchtlicher Höhe, was den weniger atmungsaktiven Dieselautos entgegen kommen müsste.
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"SEAT hat zwar in Brasilien gewonnen, aber wir haben die Rennen ja nicht dominiert", spielte Tarquini die Favoritenrolle herunter. Zur Überraschung vieler neutraler Zuschauer fügte er an: "Der BMW war das schnellste Auto. Wir haben es nur einfach besser verstanden, im Training und im Rennen das Beste aus unseren Möglichkeiten zu machen." Wenigstens auf den Geraden in Curitiba waren allerdings die SEAT-Wagen deutlich schneller, sogar um Längen - im wahrsten Sinne des Wortes.
Mit klassischem Understatement wollen die SEAT-Piloten den BMW-Konkurrenten zumindest einen Teil der Favoritenbürde abgeben und vor allem die mögliche Diesel-Dominanz aus sportpolitischen Debatten heraushalten. Die FIA hatte für den Fall eines zu deutlichen Vorteils eine neue Einstufung angedroht. "Nach nur einem Rennwochenende ist es schwierig zu sagen, wer nun Meisterschaftsfavorit ist. Wir haben exakt die gleich Chancen wie BMW", stimmte Curitiba-Auftaktsieger Muller mit in den sanftmütigen SEAT-Chor ein.










