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Trotz Ausfall in St. Petersburg: Intersport hatte Spaß

10. April 2008 - 10:37 Uhr

Die Intersport-Mannschaft um Clint Field jubelt trotz des Ausfalls mit ihrem LMP2-Lola: "Das war ein großer Spaß"

Jon Field
Der Intersport-Lola war zwar schnell, aber leider auch schnell in der Leitplanke
© Intersport/John Thawley

(Motorsport-Total.com) - Für das Intersport-Team war der Auftritt bei der American-Le-Mans-Series (ALMS) in St. Petersburg zwar kurz, aber wenigstens gut. Die Mannschaft um Rennveteran Jon Field bewegte ihren LMP2-Lola im Höllentempo um den Stadtkurs, bevor der Teamsenior selbst seinen Boliden in der Mauer zertrümmerte. Angeblich soll es einen Aufhängungsschaden am Lola-AER gegeben haben, der Wagen sei dadurch nicht mehr zu lenken gewesen, so Field.

"Aber insgesamt war es ein großer Spaß", bilanzierte der 52-Jährige, "wir waren einige Zeit gut im Rennen und das Auto fühlte sich gut an. Das war wahrscheinlich der für uns ungünstige Kurs. Ich freue mich schon auf die längeren Strecken im Kalender." Der Intersport-Lola war von Startplatz zehn ins Rennen gegangen, hatte sich aber nach wenigen Runden bereits auf Rang fünf vorangearbeitet und dabei unter anderem den schnellen Diesel-Audi R10 von Frank Biela überholt.

"Ich hatte leichten Kontakt mit Biela am vorderen linken Reifen, als ich an ihm in der ersten Runde vorbeizog. Dabei ist mit Sicherheit ein Aufhängungsteil beschädigt worden. Als ich später in Turn vier einlenken wollte, rollte ich einfach geradeaus in die Barrieren. Ich glaube, da war eine Aufhängung kaputt gegangen", so der Teambesitzer, der trotz des Ausfalls nur die positiven Aspekte des spektakulären ALMS-Rennens sehen wollte.

Während der Papa frohlockte, schaute Sohnemann Clint Field eher traurig aus der Wäsche: "Ein enttäuschendes Ende für solch einen schönen Tag. Das Auto war für erstklassige Rundenzeiten gut und wir konnten sogar mit den LMP1 mithalten. Unsere Jungs machen jetzt die nötigen Reparaturen und dann greifen wir in Long Beach erneut an", so Field Junior, der als Mitbesitzer des hauseigenen Teams fungiert.

Der dritte Pilot in der Intersport-Riege, Richard Berry, kam nur wenig zum Einsatz und ließ seiner Enttäuschung freien Lauf: "Ich bin so enttäuscht, dass das Rennen für uns so frühzeitig beendet war. Wir hätten bestimmt eine Chance auf den Klassensieg gehabt. Aber diese Stadtkurse sind eben schwierig. Da spielen immer der Verkehr und die Barrieren eine Rolle. Wir bekommen ja in Long Beach eine neue Chance."

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