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Le-Mans-Prototypen
 
Müller: "Platz vier war nicht unser Ziel"
 
von Roman Wittemeier 19. April 2008 - 13:55 Uhr
 
St. Petersburg-Sieger Dirk Müller ist nach dem Qualifying in Long Beach enttäuscht - Tafel-Ferrari nur auf Platz vier in der GT2
 
Dirk Müller
Dirk Müller und Dominik Farnbacher starten in Long Beach von Platz vier
 © Tafel Racing
(Motorsport-Total.com) - Nach dem Klassensieg beim vergangenen Rennen der American-Le-Mans-Series (ALMS) in St. Petersburg kamen die Tafel-Piloten Dirk Müller und Dominik Farnbacher als GT2-Führende zum aktuellen Klassiker in den Straßen von Long Beach. Das Punktekonto voll, die Stimmung positiv und die Aussichten gut - so stellte sich die Situation vor dem Qualifying dar. Nach dem Zeittraining sieht nun die Welt allerdings etwas anders aus.

Müller und Farnbacher kamen im Qualifying nur auf Gesamtrang 18 und reihten sich in der GT2-Klasse auf Platz vier ein. "Das ist definitiv nicht das, was wir uns zum Ziel gesetzt hatten. Ich hatte auf die Pole-Position gehofft", gab der FIA-GT-Klassenbeste des Jahres 2007 offen zu. Müller weiter: "Der Ferrari war gut, auch unsere Reifen waren gut. Ich habe alles herausgeholt, es war eine hundertprozentige Runde."

 

Der Tafel-Pilot kam trotz vollen Einsatzes nicht weiter nach vorn: "Ich habe mir einen Spiegel an einer Wand abgefahren, also bin wirklich hohes Risiko gegangen. Ich denke, dass andere Teams eine andere Reifenstrategie fahren, daher bin ich für das Rennen noch guter Dinge." Teamkollege Farnbacher rückt die Erinnerungen aus dem vergangenen Rennen in den Vordergrund: "Wir sind in St. Petersburg auch von Platz vier gestartet und wir haben gesehen, was dann passiert ist. Wir haben gewonnen."

Die Tafel-Piloten hatten allerdings im Zeittraining einen relativ großen Rückstand. Bei ihrer schnellsten Runde in 1:20.410 Minuten hatten sie rund sieben Zehntelsekunden Abstand zur führenden Porsche-Mannschaft. "Wir wollen mal sehen. Das Rennen ist kürzer, also müssen wir auch früher angreifen. Wir brauchen ein gutes Auto für konstante Runden. Wir haben ja in den Freien Trainings gezeigt, dass wir es können. Das wird morgen schon alles gut", gab sich Farnbacher abschließend optimistisch.

 
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