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Jetalliance: Selbstbewusst in die neue Saison

03. April 2008 - 13:51 Uhr

Jetalliance startet als einer der großen Favoriten in die neue FIA-GT-Saison - Teambesitzer Lukas Lichtner-Hoyer: "Wir wollen den Gesamtsieg"

Karl Wendlinger
Karl Wendlinger und Scott Sharp sollen 2008 den FIA-GT-Titel einfahren
© DPPI

(Motorsport-Total.com) - Jetalliance wird 2008 erneut mit zwei Aston Martin DBR9 in der FIA-GT-Meisterschaft an den Start gehen. Insgesamt stehen in dieser Saison zehn Rennen auf dem Programm, der Auftakt erfolgt am 20. April in Silverstone. "Wir haben im letzten Jahr den Gesamtsieg nur ganz knapp verfehlt. Wenn man bedenkt, dass wir noch ein sehr junges Team sind, kann man mit dem bisher Erreichten mehr als zufrieden sein. Für 2008 haben wir ein großes Ziel: wir wollen die Meisterschaft gewinnen", so die klare Zielvorgabe von Teameigner Lukas Lichtner-Hoyer.

"Deshalb haben wir in der Vorbereitungszeit auch versucht, die guten Dinge aus dem Vorjahr mit zu nehmen und diesem sehr guten Grundstein noch den letzten Schliff zu geben. Und die absolvierten Testtage haben uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Neben unserem großen Ziel wollen wir auch in der Teamwertung ganz vorne dabei sein. Wobei ich mir erwarte, dass auch das zweite Auto zumindest einmal einen Platz auf dem Podium erreicht", erklärte der Teambesitzer.

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Wendlinger soll es richten

Das Flaggschiff der Jetalliance-Truppe bleibt mit unveränderter Fahrerbesetzung der Aston Martin mit der Startnummer 33. Das Duo bestehend aus 'Motorsport-Total.com'-Kolumnist Karl Wendlinger und Ryan Sharp hat sich 2007 als sehr harmonische und vor allem schnelle Paarung erwiesen. Wobei der Ex-Formel-1-Pilot eine tolle Saison hatte, drei Pole-Positions und gemeinsam mit dem Schotten ebenso viele Siege herausfuhr.

"Die Feinabstimmung ist der Grundstein zum Erfolg"
Karl Wendlinger

Für seine Leistungen wurde er nicht nur von der FIA-GT zum Fahrer des Jahres, sondern auch von der heimischen OSK zum Automobilsportler 2007 gewählt. Auszeichnungen, die den Tiroler nicht nur sehr gefreut haben, sondern auch anspornen: "Wir sind als Team sehr gut aufgestellt und haben mit Othmar Welti einen absoluten Spitzenmann als Technik-Chef. Ich bin sehr guter Dinge, dass wir in diesem Jahr wieder ganz vorne dabei sein werden."

Als Vorbereitung für die neue Saison wurden insgesamt drei Tests absolviert. Sowohl in Paul Ricard als auch in Monza und zuletzt auf dem Lausitzring konnten dabei sehr positive Erkenntnisse gewonnen werden. "Speziell im Bereich Stabilisatoren und Federn haben wir sehr viel herausarbeiten können. Das freut mich ganz besonders. Denn die Feinabstimmung ist der Grundstein zum Erfolg", so Wendlinger.

Alex Müller als Neuzugang

"Und ich bin fest davon überzeugt, das ich mit jedem Kilometer noch schneller werde."
Alex Müller

Den zweiten Aston Martin DBR9 pilotieren Lichtner-Hoyer und der Deutsche Alex Müller. "Ich freue mich sehr, mit Alex wieder einen Top-Profi gefunden zu haben. Er wurde von Jetalliance vorerst einmal für die erste Saisonhälfte verpflichtet." Müller saß erstmals bei den Tests auf dem Lausitzring im Aston Martin DBR9 und erzielte dabei auf Anhieb sehr ansprechende Zeiten.

"Ich bin sehr glücklich, dass der Deal buchstäblich in letzter Sekunde doch noch geklappt hat und Jetalliance mir die Chance gibt, in einem Top-Auto die FIA-GT-Meisterschaft zu bestreiten. Ich bin in der Lausitz mit dem Auto schon sehr gut zu Recht gekommen. Und ich bin fest davon überzeugt, das ich mit jedem Kilometer noch schneller werde", so der Neuling im Team, der 1996 den Formel-Renault-Meistertitel feiern durfte.

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