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FIA-GT
 
Gigawave: Mit Strategie auf das Podium
 
von Roman Wittemeier 21. April 2008 - 21:57 Uhr
 
Die Gigawave-Mannschaft zieht nach dem dritten Platz zum Saisonauftakt eine zwiespältige Bilanz: Sieg war drin, Podium ist aber auch gut
 
Aston Martin
Jubel bei Gigawave: Allan Simonsen und Philipp Peter fuhren auf Rang drei
Zoom © xpb.cc
(Motorsport-Total.com) - Um ein Haar hätte die neue Gigawave-Mannschaft mit ihrem Aston Martin gleich beim Debüt gesiegt. Durch Strategie und Glück war das Team um die Piloten Philipp Peter und Allan Simonsen kurz vor Schluss des Rennens auf Rang eins gespült worden, konnte aber auf den letzten Runden durch den Jetalliance-DBR9 und einen Vitaphone-Maserati noch auf Rang drei gedrängt werden. Dennoch: der neue FIA-GT-Rennstall zieht eine positive Bilanz.

"Wir haben bei den Reifen etwas gezockt", gab Simonsen zu. "Zu Beginn waren die Intermediates zwar nicht die richtige Wahl für die nassen Bedingungen, aber als sie dann funktionierten, waren wir richtig schnell." Gigawave hatte als einzige Mannschaft der Spitzengruppe seine Boxenstopps immer extrem weit hinausgezögert, was sich kurz vor dem Ende auszahlte. Peter lag an der Spitze, als das Saftey Car herauskam. Der Österreicher genehmigte sich einen schnellen Schluck aus der Tankanlage und konnte sich als Erster wieder einreihen.

 

"Wir sind schon enttäuscht, weil wir nicht gewonnen haben", beschrieb Peter, "aber im Grunde ist das ja ein fantastisches Resultat für ein neues Team. Das Auto war wirklich gut vorbereitet, aber zum Schluss waren die Reifen einfach am Ende." Auf der nach wie vor feuchten Bahn musste er rund fünf Minuten vor der schwarz-weiß karierten Flagge zwei Fahrzeuge an sich vorbeiziehen lassen.

"Allan ist von Startplatz sechs ins Rennen gegangen und in den ersten sechs oder sieben Runden mussten erst einmal die Reifen auf Temperatur kommen, er fiel etwas zurück", sagte der Gigawave-Renndirektor Nigel Stepney. "Als die Reifen dann kamen, konnte er die Plätze schnell wieder gutmachen." Die gesamte Gigawave-Belegschaft lächelte, so auch Teammanager Steve Hagger: "Ich bin völlig aus dem Häuschen bei diesem Ergebnis."

 
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