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Le-Mans-Prototypen
 
Frentzen und Wendlinger für Le Mans bestätigt
 
von Pete Fink 29. April 2008 - 11:04 Uhr
 
Heinz-Harald Frentzen und Karl Wendlinger werden am 14. Juni in Le Mans in einem Aston Martin DBR9 sitzen, wie das Team heute offiziell bestätigt hat
 
Heinz Harald Frentzen
Heinz Harald Frentzen testete den Aston Martin DBR9 einmal in Paul Ricard
Zoom © xpb.cc
(Motorsport-Total.com) - Heinz-Harald Frentzen und Karl Wendlinger wurden heute von Aston Martin offiziell als Piloten für die 24 Stunden von Le Mans am 14. Juni bestätigt. Die beiden ehemaligen Formel-1-Teamkollegen werden zusammen mit Andrea Piccini (Italien) den Aston Martin DBR9 mit der Startnummer 007 steuern.

2007 gewann das Schwesterauto mit der Startnummer 009 den Le-Mans-Titel in der GT1-Kategorie. Den Titelverteidiger DBR9 werden in diesem Jahr Antonio Garcia (Spanien), David Brabham (Australien) und Darren Turner (Großbritannien) fahren. Letztere sind beim britischen Werksteam um David Richards bereits seit 2005 an Bord.



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Frentzen hingegen testete den DBR9 nur einmal Anfang März in Paul Ricard, und gab schon damals vielsagend zu Protokoll: "Der Aston Martin ist ein schönes Auto." Für den Mönchengladbacher bedeutet der Start im Juni seinen zweiten Le-Mans-Auftritt nach 1992, wo er mit einem Lola/Judd die absolut schnellsten Runden in einer verregneten Nacht abspulte.

"Ich bin nur einmal - vor 16 Jahren - in Le Mans gefahren", erklärte Frentzen. "Es ist mir ein großes Vergnügen zu so einem berühmten Rennen zurückzukehren. Speziell mit solch einem prestigeträchtigen Team wie Aston Martin, das Teil der Motorsportgeschichte ist."

Die Strecke an der französichen Sarthe stelle "natürlich hohe Anforderungen", so der dreifache Grand-Prix-Sieger weiter, "aber die größte Herausforderung wird es werden, über die gesamten 24 Stunden vollkommen konzentriert zu bleiben."

Für Karl Wendlinger - Frentzens früherer Formel-1-Teamkollege bei Peter Sauber - sind der DBR9 und Le Mans nur allzu gut bekannt, allerdings mit einem kleinen Haken: "Ich bin den DBR9 drei Jahre lang in der FIA-GT-Meisterschaft gefahren und war auch bereits einige Male in Le Mans, aber ich bin in Le Mans noch nie in einem DBR9 gesessen. Ich freue mich über diese Gelegenheit."

"Ich denke, wir haben in diesem Jahr wieder eine sehr starke Fahrerbesetzung", erklärte Aston-Martin-Temchef George Howard-Chappell, der sich sehr über seinen prominenten Neuzugang freut. "Der Ruf von Heinz-Harald spricht für sich selbst. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und ein aufregendes Rennen."

 
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