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Acura: Auf in den Straßenkampf

02. April 2008 - 17:08 Uhr

Die drei Acura-Teams rüsten sich für das zweite Saisonrennen der ALMS - Straßenkampf in St. Petersburg erwartet

Sebring Podium
Das Fernandez-Duo auf dem Sebring-Podium vor der Disqualifikation
© Porsche

(Motorsport-Total.com) - Die Acura-Teams hatten zwar beim Saisonauftakt der American-Le-Mans-Series (ALMS) in Sebring ein gutes Tempo gezeigt, doch waren sie aus verschiedenen Gründen am Ende ohne großen Erfolg. Die Andretti-Green-Mannschaft fiel wegen Überhitzungsproblemen aus, die eigentlich Zweitplatzierten Fernandez-Männer wurden nachträglich disqualifiziert und das Highcroft-Team wurde auf Rang fünf unter Wert geschlagen.

In St. Petersburg gibt es die LMP2-Revanche gegen die Porsche Spyder, die wegen der Acura-Probleme in Sebring einen Doppelsieg feiern konnten. "Der Kurs ist schön und herausfordernd. Es ist eng und schnell zugleich und vor allem der viele Verkehr wird definitiv im Training und im Rennen für interessante Situationen sorgen. Aber das gehört eben zum Rennsport dazu", so Adrian Fernandez. "Wir sollten mit unserem Auto dort sehr stark sein", fügte sein Teamkollege Luis Diaz an.

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Bleibt der AGR-Acura cool?

Die Andretti-Green-Mannschaft hofft, die Probleme mit der Motor-Temperatur für den zweiten Saisonlauf an der Küste Floridas im Griff zu haben. "Die Jungs bei Acura haben auch schon über den Winter einen tollen Job gemacht. Wir haben viele kleine aerodynamische Änderungen am Auto, die den Fans wahrscheinlich gar nicht auffallen. Die Änderungen zahlen sich aus", so Rennurgestein Bryan Herta. Und weiter: "Der Acura war schon Sebring sehr schnell, aber wir bekamen dann eben die Temperaturen im Motor nicht mehr in den Griff. Das hat schon weh getan."

Sein Teamkollege Christian Fittipaldi konnte schon in Sebring mit recht schnellen Rundenzeiten sein Potenzial andeuten. Dennoch ist er im ALMS-Team von Andretti-Green noch nicht ganz heimisch: "Ich bin ja auch erst wenige Monate da. Ich bin schon ganz aufgeregt, jetzt bald in St. Petersburg zu fahren. Ich mag Straßenkurse. Bryan hat den Lernprozess für mich sehr beschleunigt, er hat mir viel von seiner Erfahrung mit dem Auto mitgegeben."

Highcroft will mehr Punkte sammeln

Die Highcroft-Truppe war zwar in Sebring die langsamste Mannschaft der Honda-Nobelmarke, allerdings wenigstens das einzige Team, das sich Punkte mit nach Hause nehmen durfte. Mit soliden Ergebnissen will man auch den Rest der ALMS-Saison bestreiten. "Das neue Acura-Chassis hat sein Potenzial auf engen Kursen schon angedeutet. Es ist das beste Auto, das ich je gefahren bin", frohlockte Scott Sharp und versetzte damit seinen ehemaligen IndyCar-Konstrukteuren eine schallende Ohrfeige.

Man wolle auf jeden Fall mehr Glück haben als im vergangenen Jahr, fügte Teamkollege David Brabham an. In 2007 waren die Highcroft-Jungs bis kurz vor Schluss auf Siegeskurs gefahren, hatten sich wegen technischer Probleme dann aber mit Rang drei begnügen müssen. "Im vergangenen Jahr gab es viele Leute, die beim Start offensichtlich nervös geworden sind. Da gab es in der ersten Kurve schon tumultartige Szenen", erinnert sich der ehemalige Formel-1-Pilot.