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Rydell: "Hoffentlich hört das Gerede auf"
Seat-Neuzugang Rickard Rydell kann es nicht mehr hören, dass Dieselpower automatisch im Vorteil sein soll - Curitiba habe das Gegenteil bewiesen
(Motorsport-Total.com) - Seat hat dem Saisonauftakt in Curitiba dominiert - das ist eine Tatsache. Doppelpole, Doppelsieg in Rennen eins und Sieg in Rennen zwei lautete am Ende die Ausbeute der Spanier. Doch geht es nach Seat-Neuzugang Rickard Rydell, liegt das nicht daran, dass die Dieselpower den Benzinern einfach weiter haushoch überlegen ist.
Im vergangenen Jahr war Seat zur Saisonhälfte erstmal mit dem Leon TDI angetreten und hatte einen Siegeszug gestartet. Yvan Muller wurde an die Tabellenspitze katapultiert und wäre beinahe Weltmeister geworden. Es zeigte sich in der WTCC das, was auch in anderen Rennserien gilt: Willst du schnell sein, fahre Diesel.

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Um die Chancengleichheit zu wahren, hat die FIA reagiert und für die WTCC neue Richtlinien erlassen. So soll unter anderem mehr Gewicht dafür sorgen, dass man mit überlegener Motortechnologie unter der Haube nicht automatisch allen davon fährt.
Rydell sieht in den Rennen in Curitiba eben den Beweis dafür, dass Seat mit den TDI eben nicht im technischen Vorteil ist. Er bezieht sich unter anderem darauf, dass Seat zwar die Doppelpole geholt hat, die schnellsten Rennrunden aber an die BMW Piloten Andy Priaulx und Augusto Farfus gegangen sind.
Schnell ist der Seat nur auf den Geraden - in den Kurven dagegen nicht. "Unsere Rennerfolge haben wir den Ergebnissen aus der Qualifikation zu verdanken", sagte Rydell, der im ersten Rennen Rang zwei geholt hatte. "Denn BMW war im Rennen schneller als wir", erklärte der Schwede. "Das war deutlich sichtbar, und ich hoffe, dass jetzt endlich das Gerede aufhört, der TDI sei überlegen."










