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WTCC
 
Menu: "Mexiko wird politisch interessant"
 
von Roman Wittemeier 26. März 2008 - 17:16 Uhr
 
Chevrolet-Pilot Alain Menu sieht beim kommenden Rennwochenende in Mexiko sowohl den Sport als auch die Politik in Fokus
 
Alain Menu
Blickt extrem skeptisch in Richtung Mexiko: Chevrolet-Pilot Alain Menu
Zoom © xpb.cc
(Motorsport-Total.com) - In der neuen Saison der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) hatte die Chevrolet-Mannschaft bislang nicht viel zu Lachen. Die Blauen waren beim Auftaktwochenende vom Pech verfolgt, standen sich in den beiden Rennen oftmals gegenseitig im Weg und verließen Brasilien ohne einen einzigen Zähler. Auch für die anstehenden Rennen in Puebla sorgt man sich im Chevrolet-Lager um die Konkurrenzfähigkeit, denn zu Übermächtig scheinen die SEAT-Diesel zu sein.

"Das wird auch auf politischer Ebene sehr interessant. Denn die Strecke liegt sehr hoch. Der Diesel wird dort sicher einen Vorteil haben", erklärte der Alain Menu gegenüber 'motorsport-aktuell.com'. Die SEAT Leon TDI hatten schon in Curitiba dominiert und beide Läufe gewonnen. In der mexikanischen Höhenluft sollen die Selbstzünder wegen ihres geringeren Atembedarfs wesentlich weniger Leistung verlieren als die Konkurrenz.



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Die FIA wollte sich die Kräfteverhältnisse zum Saisonstart ganz genau anschauen und bei Bedarf regulierend in den Kampf zwischen Diesel und Benziner eingreifen. Bislang hat die Motorsportbehörde jedoch nicht reagiert, daher ist Menu entsprechend skeptisch vor den kommenden Läufen: "Wir sind der dritte Hersteller. Nicht weit zurück zwar, aber wir sind im Rennen doch chancenlos gegen die Diesel."

"Die können langsam durch die Kurven cruisen, denn da kann man sie nicht überholen. Dann steigen sie am Kurvenausgang voll aufs Gas und machen vier oder fünf Wagenlängen auf uns gut. In der Anbremszone sind wir dann zu weit zurück. Das ist genau die gleiche Story, die ich schon mit Yvan Muller in Macau erlebt habe", schilderte der Schweizer seine frustrierenden Rennaussichten. "Wir haben unser Auto so gut wie möglich fertig entwickelt, aber im Bereich Endgeschwindigkeit sind die Turbodiesel einfach zu schnell", so Menu abschließend.

 
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