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Kampfansage von BMW

01. März 2008 - 22:31 Uhr

In der Qualifikation in Curitiba hatte zwar Rivale Seat mit den TDIs die Nase vorn, doch BMW gibt sich vor den Rennen kampfbereit

Augusto Farfus
Augusto Farfus war als Dritter der schnellste BMW Pilot im Qualifying
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im ersten Qualifying der WTCC 2008 hat sich Seat mit dem Leon TDI die Doppelpole geholt, doch von BMW kommt die Kampfansage für das Rennen. Lokalmatador Augusto Farfus war der erfolgreichste Pilot der BMW
Länderteams. Mit einer Zeit von 1:24.482 Minuten sicherte er sich auf dem "Autódromo Internacional de Curitiba" den dritten Platz. Auch Jörg Müller, der zweite Fahrer vom BMW Team Germany, konnte sich für den Saisonauftakt eine aussichtsreiche Startposition erarbeiten: Der 38-Jährige geht morgen als Sechster ins erste von zwei Sprintrennen.

Titelverteidiger Andy Priaulx vom BMW Team UK war mit der Balance seines Autos noch nicht zufrieden und musste sich mit dem zwölften Startrang zufrieden geben. Die beiden BMW Team Italy-Spain Fahrer Félix Porteiro und Alessandro Zanardi folgen auf den Plätzen 13 und 14.

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Farfus will seine Landsleute jubeln lassen

Lokalmatador Farfus war mit seinem Abschneiden im Zeittraining, das nach einem Unfall von Chevrolet-Pilot Alain Menu für zehn Minuten unterbrochen werden musste, zufrieden. "Als die Rote Flagge gezeigt wurde, war ich gerade am Anfang einer schnellen Runde", meinte der 24-Jährige. "Nach einem Dreher von Jörg Müller konnte ich mich auch bei meinem letzten Versuch nicht mehr verbessern. Die Rennen werden morgen ganz sicher interessant. In 14 Runden kann viel passieren - und wir sollten eine gute Figur abgeben. Ich werde alles geben, um meinen
Landsleuten Grund zum Jubeln zu geben."

"In Macau bin ich 2007 auch vom zwölften Platz gestartet - um am Ende war ich zum dritten Mal Weltmeister."
Andy Priaulx

Im vergangenen Jahr feierte Farfus vor heimischer Kulisse seinen ersten Triumph im BMW 320si WTCC. Auch sein Teamkollege Müller war in Curitiba siegreich. "2007 hatte ich in Brasilien ein nahezu perfektes Wochenende", sagte der Routinier. "Für die morgigen Rennen wage ich aber keine Prognose. Es wird schwierig, die SEAT-Diesel zu überholen. Dennoch könnte die Ausgangslage schlechter sein. Schade, dass ich mich kurz vor Ende der Session gedreht habe. Sonst wäre noch mehr möglich gewesen."

Priaulx setzt auf umgekehrte Startreihenfolge

Priaulx setzt darauf, von der umgekehrten Startreihenfolge in der Tourenwagen-WM profitieren zu können. "In Macau bin ich 2007 auch vom zwölften Platz gestartet - um am Ende war ich zum dritten Mal Weltmeister", sagte der 33-Jährige. "Ich werde also ganz gewiss nicht den Kopf in den Sand stecken. Auf meiner letzten schnellen Runde habe ich in Kurve sieben einen Fehler gemacht. Der hat mich um eine bessere Position gebracht. Wir kommen noch nicht optimal mit den schlechten Grip-Verhältnissen auf dieser Strecke zurecht."

Der erste WM-Lauf der Saison 2008 wird am morgigen Sonntag um 13.20 Uhr Ortszeit (17.20 Uhr MEZ) gestartet. Rennen zwei beginnt um 16.20 Uhr (20.20 Uhr MEZ).