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Friesacher ab St. Petersburg in der ALMS
Patrick Friesacher wird ab Anfang April für Risi Competizione in der ALMS starten - 'Motorsport-Total.com' sprach mit dem Österreicher
(Motorsport-Total.com) - Patrick Friesacher wird 2008 in der ALMS für Risi Competizione an den Start gehen. Der 27-Jährige fuhr 2005 elf Formel-1-Rennen für Minardi, bevor es in den vergangenen zwei Jahren etwas ruhig um den Österreicher wurde. Ab dem Rennen in St. Petersburg sitzt Friesacher nun in der GT2-Klasse zusammen mit Harrison Brix am Steuer eines Ferrari 430.
In Sebring und in Le Mans fahren noch Tracy Krohn and Nic Jonsson den Risi-Ferrari mit der Startnummer 61, doch Friesacher soll anschließend die gesamte ALMS-Saison für Giuseppe Risi und dessen Team bestreiten. 'Motorsport-Total.com' sprach kurz vor dem Start des 12-Stundenrennens von Sebring mit Friesacher, der sich natürlich bereits vor Ort befindet.

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Frage: "Patrick, ab St. Petersburg fährst du in der ALMS für Risi Competizione. Wie kam es zu diesem Engagement?"
Patrick Friesacher: "Das ging alles relativ schnell über die Bühne. Ich habe Herrn Risi vor etwa zwei Wochen kennengelernt und er hat mich für ein paar Runden nach Fiorano eingeladen. Dann hat er mich gefragt, ob ich für ihn fahren will und seit gestern ist das Ganze jetzt offiziell."
Frage: "Du hast ja eine längere Rennsportpause gemacht. Wann bist du den vor diesem Fiorano-Test das letzte Mal gefahren?"
Friesacher: "Eigentlich bin ich 2007 bei jedem ChampCar-Rennen zusammen mit Zsolt Baumgartner den Formel-1-Doppelsitzer von Paul Stoddart gefahren. Rennen bin ich zwar keine gefahren, aber ich saß trotzdem ständig in einem Formelauto."
Frage: "Was erwartest du dir von deinem ALMS-Engagement?"
Friesacher: "Zunächst freue ich mich erst einmal, dass ich für Risi Competizione fahren kann. Ich werde zum ersten Mal ein Dach über dem Kopf haben, das ist ein neuer Schritt für mich. Es ist eine große Herausforderung, mal sehen, wie es laufen wird."
Frage: "Bedeutet dein Einstieg in die ALMS deinen Abschied vom Formelsport?"
Friesacher: "Nein überhaupt nicht. Ich schaue, was momentan die beste Situation für mich ist und Risi Competizione hat mir ein gutes Angebot unterbreitet. Aber ich bin nach wie vor für alles offen."
Frage: "Habt ihr zwischen Sebring und St. Petersburg noch einmal eine Gelegenheit zu testen?"
Friesacher: "Das ist noch nicht entschieden. Aber ich freue mich riesig auf St. Petersburg, denn die Strecke ist neu für mich. Bis jetzt bin ich in einem GT-Auto nur zehn Runden gefahren, da müssen wir mal abwarten, wie es wird. Ich mag Stadtkurse, von daher kommt mir das schon entgegen."









