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Frentzen ist auf den Geschmack gekommen

07. März 2008 - 16:45 Uhr

Heinz Harald Frentzen fuhr beim Aston-Martin-Test in Paul Ricard mit dem DBR9 und hatte seinen Spaß - Als Kollege von Karl Wendlinger nach Le Mans?

Heinz Harald Frentzen
Heinz Harald Frentzen hat in Paul Ricard im Aston Martin getestet
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Aston Martin hat in Paul Ricard die Saisonvorbereitungen abgeschlossen. Zwei Tage lang war der südfranzösische Kurs exklusiv für das Werks- und für Kundenteams reserviert. Das Werksteam nutzte den Test als Vorbereitung auf die 24 Stunden von Le Mans. Zwei Gulf-DBR9, mit denen die britische Traditionsmarke beim Klassiker antreten wird, waren im Testeinsatz.

Unter anderem sucht Aston Martin noch die Piloten, die für das Gulf-Werksteam bei den 24 Stunden von Le Mans antreten werden. Neben den erfahrenen Piloten Karl Wendlinger, Antonio Garcia, Andrea Piccini und Darren Turner waren auch Newcomer beim Test in Paul Ricard dabei. Der berühmteste Name: Heinz Harald Frentzen. Der frühere Formel-1- und DTM-Pilot war in Le Mans bisher einmal am Start, 1992.

"Ich bin seit eineinhalb Jahren nicht mehr in einem Rennwagen gesessen, deshalb war das eine tolle Gelegenheit, wieder einmal aktiv zu werden", erklärte Frentzen, der seinen letzten Rennauftritt im Oktober 2006 in der DTM hatte. "Es hat mit sehr gefallen, mit dem DBR9 zu fahren. Und ich fand auch, dass er recht einfach zu fahren ist. Es hat wirklich Spaß gemacht, ins Cockpit eines richtigen GT-Renners zu steigen. Ich bin definitiv auf den Geschmack gekommen." Neben Frentzen testeten auch die Newcomer Robbie Kerr und Ryan Dalziel den Le-Mans-DBR9 von Aston Martin.

Viel Verkehr in Paul Ricard

In Paul Ricard herrschte bei dem privaten Test reger Verkehr: Neben dem Werksteam hatten auch die Kundenteams Gigawave, Jetalliance und Strakka ihre DBR9 im Testeinsatz. Hexis arbeitete mit dem DBRS9, Charouz hatte den nagelneuen LMP1-Boliden dabei. Getestet wurde außerdem mit dem neuen Vantage GT2, dem V8 Vantage N24 und dem V12 Vantage RS.

"Vor gerade einmal drei Jahren hatten wir keinen einzigen Rennwagen von Aston Martin. Es ist unglaublich, wie weit wir in dieser kurzen Zeit gekommen sind", freute sich der Vorsitzende von Aston Martin, David Richards. "Jetzt haben wir in allen Klassen Autos, von der GT1 bis zur GT4. All diese Fahrzeuge hier zusammen zu sehen, macht mich sehr stolz."

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