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Sebring-Tests: Porsche probt den Ernstfall

30. Januar 2008 - 00:59 Uhr

Die Porsche-Teams von Penske und Dyson bereiten sich derzeit in Sebring auf den ALMS-Saisonauftakt an gleicher Stelle vor

Sascha Maassen
Mit dem RS Spyder möchte Porsche auch 2008 in der ALMS überraschen
© Porsche

(Motorsport-Total.com) - Der Wintertest der American-Le-Mans-Serie (ALMS) auf dem Sebring International Raceway ist auch für die Porsche-Piloten die Generalprobe für die 12 Stunden von Sebring. Mit dem ältesten Sportwagenrennen der USA beginnt am 15. März die neue Saison.

Im RS Spyder mit der Startnummer sechs bekommt Sascha Maassen, der Meister von 2006, einen neuen Partner: Patrick Long ersetzt Ryan Briscoe, der mit Maassen im Vorjahr zwei Gesamtsiege gefeiert hat und in dieser Saison für Penske in der IndyCar-Serie startet. Für den Langstreckenklassiker in Sebring kehrt er aber als dritter Fahrer ins Cockpit des erfolgreichen Sportprototypen zurück. Den RS Spyder mit der Startnummer sieben teilen sich wie schon im Vorjahr die Titelverteidiger Timo Bernhard und Romain Dumas. Dritter Fahrer in Sebring ist Emmanuel Collard.

Alle sechs Penske-Piloten stellen sich beim Wintertest auf dem Flugplatzkurs im Herzen Floridas dem ersten direkten Vergleich mit der Konkurrenz: "Da sehen wir, wie gut wir sind und wie gut die anderen sind", sagt Maassen, der diesen Test bei frühlingshaften Temperaturen aber noch aus einem anderen Grund schätzt: "Es kommt selten vor, dass man auf der Strecke, auf der das erste und zugleich härteste Rennen der Saison ausgetragen wird, so ausgiebig testen kann."

Für die RS Spyder lief auch am zweiten Testtag alles nach Plan: "Wir konnten erneut alles umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten", sagte Performance-Leiter Roland Kußmaul. Für die Teams Penske und Dyson, die auch in dieser Saison jeweils zwei RS Spyder einsetzen, standen wie schon am Vortag in erster Linie Reifenversuche und Abstimmungsarbeiten auf dem Programm.

Dabei glänzte der in Weissach entwickelte und gebaute Sportprototyp unter schwierigen Bedingungen auch mit schnellen Zeiten: Bei ständig wechselndem Grip und starkem Wind, der "die ganze Aerodynamik durcheinander gebracht" hat, so Kussmaul, fuhr Maassen in der zweiten Testsession des Tages die Bestzeit der Klasse LMP2.

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