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Porsche RS Spyder fit für den Saisonstart

31. Januar 2008 - 12:22 Uhr

Nach drei Testtagen in Sebring sieht sich die Flotte der Porsche RS Spyder gut vorbereitet für das 12 Stundenrennen Mitte März - fünf Autos am Start

Horag Porsche RS Spyder Fredy Lienhard
Auch der Horag Porsche RS Spyder wird in Sebring an den Start gehen
© Horag

(Motorsport-Total.com) - Die Porsche RS Spyder haben die letzte Feuertaufe für die American Le Mans Series 2008 mit Bravour bestanden. Beim traditionellen Wintertest auf dem Sebring International Raceway, auf dem die schnellsten Sportwagen der Welt am 15. März bei den 12 Stunden von Sebring in die neue Saison starten, überzeugten sie durch Zuverlässigkeit und schnelle Rundenzeiten.

"Insgesamt betrachtet war das ein sehr erfolgreicher Test", zog Roland Kußmaul, Leiter Performance, nach den drei Tagen auf dem Flugplatzkurs im Herzen Floridas eine positive Bilanz. "Wir konnten unser volles Programm abarbeiten und hatten technisch nicht das kleinste Problem. Vom Antrieb bis zum Fahrwerk war alles perfekt. Wenn morgen das Rennen wäre - wir wären bereit."

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Nicht nur den Ingenieuren brachte der Wintertest letzte wichtige Erkenntnisse vor dem Saisonauftakt. Auch die Fahrer nutzen nur zu gerne die Möglichkeit, sich auf die am Porsche RS Spyder über den Winter vorgenommen Änderungen einzustellen.

"Die 12 Stunden von Sebring sind das härteste Rennen des Jahres, da kann man nicht einfach herkommen und vorne mitfahren wollen", sagte Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard, der zusammen mit dem Franzosen Romain Dumas im RS Spyder mit der Startnummer 7 amtierender Champion der Klasse LMP2 ist. "Die Strecke ist schwierig und anspruchsvoll, da ist es wichtig, dass man bei so einem Test die Möglichkeit hat, vor dem Rennen auf Speed zu kommen."

Der RS Spyder, mit acht Gesamt- und elf Klassensiegen das erfolgreichste Fahrzeug der Saison 2007, wurde über den Winter nicht nur aerodynamisch weiter verbessert. Auch am Motor wurde gearbeitet, mit dem Ziel, den Benzinverbrauch zu senken und die Fahrbarkeit zu verbessern. Das ist gelungen, wie die Sebring-Tests zeigten.

Bernhard und Dumas, die bei den 12 Stunden von Sebring von Emmanuel Collard (Frankreich) unterstützt werden, erzielten zwei Tagesbestzeiten. In zwei Testsessions waren Sascha Maassen und sein neuer Partner Patrick Long (USA) im RS Spyder mit der Startnummer 6 am schnellsten. Sie werden beim ältesten Sportwagenrennen der USA durch Ryan Briscoe (Australien) verstärkt.

Neben den Teams Penske Racing und Dyson Racing, die wie schon im Vorjahr jeweils zwei RS Spyder einsetzen, wird bei den 12 Stunden von Sebring ein weiteres Porsche-Kundenteam mit einem der Sportprototypen aus Weissach am Start sein: Horag Racing aus der Schweiz nutzt den Langstreckenklassiker als Vorbereitung auf die in Europa beheimatete Le Mans Series, die das Team 2008 mit dem RS Spyder bestreiten wird.