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Chevrolet lässt die Finger vom Turbodiesel

02. Januar 2008 - 16:25 Uhr

SEAT hat ihn schon, BMW will unter Umständen nachrüsten, nur Chevrolet getraut sich noch nicht so ganz, den von SEAT geebneten Pfad zu begehen

Nicola Larini
Chevrolet verzichtet lieber noch auf die Dienste eines Turbodiesel-Motors
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der Turbodiesel galt als die große Entdeckung des WTCC-Jahres. SEAT hatte diesen Motorentyp nach monatelanger Geheimniskrämerei im Lauf der Saison 2007 erfolgreich eingeführt und nun möchte auch BMW mit auf den Zug springen. Nur Chevrolet scheint noch nicht so ganz überzeugt und scheut einen Einsatz des Turbodiesel.

Grund dafür könnte sein, dass man den Wegen der FIA nicht so ganz vertraut und fürchtet, der Diesel könnte bald wieder verboten werden. So klingt es jedenfalls, wenn Eric Nève, Motorsportchef von Chevrolet Europa über den Motor spricht: "Kommende Saison werden wir das selbe Auto fahren, wie 2007, also noch keinen Diesel. Das ist eine Entwicklung, welche die FIA zwar nicht verbietet, aber auch nicht fördert."


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Dabei habe sich der Motor als harter Brocken für seine Herausforderer entpuppt: "Es war ein wahnsinnig schwerer Gegner, der besser aus den langsamen Kurven heraus beschleunigt. Wie auch immer, wir haben volles Vertrauen in die FIA, dass sie ein gutes Gleichgewicht zwischen Diesel-Autos und Benzinern herstellen wird, genau, wie sie es mit den Wagen mit Heck- und Frontantrieb gemacht hat", so Nève auf 'TouringCarTimes'.

Weiterhin schildert der Motorsportchef den technischen Fahrplan von Chevrolet: "Für 2008 wird es keine wirklichen Wechsel für Lacetti geben. Das ist sehr hart, da das Auto seine vierte Saison bestreiten wird. Momentan arbeiten wir an der Geometrie der Aufhängung."

"Es gibt einige kleinere Aerodynamische Veränderungen an dem Wagen, sie sind aber kaum von einem Außenstehenden auszumachen", fährt Nève fort. "Dank neuen Regeländerungen, welche den Durchmesser der Ventile bestimmen, mussten wir auch am Zylinderkopf einige Veränderungen vornehmen."

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