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Schumacher: "Ich muss meine Räder sehen"

17. Dezember 2007 - 11:26 Uhr

Michael Schumacher wurde gestern Abend in Wembley nicht müde zu erklären, wieviel Spaß er beim Race of Champions hatte - Seitenhieb gegen England

Michael Schumacher
Michael Schumacher hatte im Londoner Wembleystadion sichtlich Spaß
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Michael Schumacher gelang es auch im zweiten Anlauf nach 2004 nicht, das Race of Champions zu gewinnen. Unterlag er vor drei Jahren im Halbfinale in Paris gegen Heikki Kovalainen, so zog er gestern im Londoner Wembley-Stadion gegen Mattias Ekström den Kürzeren im Finale.

Für Schumacher stellte dieses jedoch kein größeres Übel dar, denn der Spaß, den ihm die Rennorganisatoren Fredrik Johnsson und Michele Mouton bereitet hatten, stand für den siebenfachen Formel-1-Weltmeister eindeutig im Vordergrund: "Ich habe jetzt zweimal daran teilgenommen und zweimal war es ein riesiges Vergnügen", so der gebürtige Kerpener.

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Den Grund für seine Finalniederlage gegen den amtierenden DTM-Champion Ekström hatte Schumacher schnell identifiziert: "Ich muss einfach meine Räder sehen. Auch in der Vergangenheit war ich in Saloon Cars immer schlecht, insofern bin ich nicht besonders überrascht."

Übrigens: Eine Tradition hielt Schumacher auch gestern aufrecht: Erst sorgten er und Sebastian Vettel für das Ausscheiden Englands im Nationencup. Kurz darauf war Schumacher auch die Endstation für Lokalmatador Jenson Button im Einzelrennen.

Und mit einem Seitenhieb auf die historischen Geschehnisse des Jahres 1966 erklärte Fußball-Fan Schumacher mit einem Grinsen: "Ich fühle mich nicht schuldig dafür, dass ich England in Wembley gleich zweimal an einem Tag aus dem Wettbewerb genommen habe."

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