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Miami will das Race of Champions
Das Londoner Wembley-Stadion bekommt ernsthafte Konkurrenz, denn Miami erklärt ganz offen, dass man das Race of Champions gerne ausrichten würde
(Motorsport-Total.com) - Miami bewirbt sich nachhaltig um die Austragung des Race of Champions im berühmten Dolphin Stadium des American-Football-Teams der Miami Dolphins, wie Dolphins-Vize-Präsident Terry Bassett gegenüber 'ESPN' zu Protokoll gab. Bassett weilte am Wochenende in London und bemühte sich um ein diesbezügliches Gespräch mit RoC-Chef Fredrik Johnson.
"Wir jagen Fredrik nun schon einige Jahre hinterher", sagte Bassett. "Ich hasse es eigentlich, hier in Wembley zu stehen und ihm zu sagen: 'Hey, wir wollen dein Event'. Aber wollen dieses Event nun einmal." Johnson selbst sagte noch am Sonntagabend, dass das RoC wahrscheinlich in London bleiben könnte, wollte jedoch keine feste Zusage geben.

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Ein Blick auf die halbleeren Tribünen des Wembley-Stadions untermauerte zumindest die Tatsache, dass das erste RoC-Event in London noch Steigerungspotenzial beinhaltet, aber natürlich habe die Absage von Shooting-Star Lewis Hamilton massiv dazu beigetragen.
Miami ist es jedoch ernst mit der Absicht, dass RoC zum ersten Mal überhaupt in die USA zu bringen. Bassett findet dazu einige Argumente: Miami, erklärt er, habe eine "europäische Kultur mit einer sehr europäischen Fanbasis, das Wetter wird ein wenig wärmer sein, und das Stadion ist ganz einfach fantastisch."
Böse Zungen könnten auf die Idee kommen, dass das Interesse der Miami Dolphins auch damit zu tun hat, dass das heimische Football-Team derzeit eine desaströse Saison erlebt, und mit nur einem gewonnenen Spiel ohne jegliche Playoff-Chance ist. Jeff Gordon und Jimmie Johnson würden die Aktion jedenfalls begrüßen, denn für die beiden NASCAR-Stars bedeutete ihr Sieg beim Nationen-Cup 2002 sehr viel: "Es ist etwas ganz spezielles für sein Land zu gewinnen", so Gordon damals.









