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Wie soll die FIA-GT-Meisterschaft aussehen?

16. November 2007 - 19:06 Uhr

Schwindendes Interesse sorgt dafür, dass sich die FIA-GT-Weltmeisterschaft Gedanken machen muss, wie ihre Zukunft aussehen soll

Wie sieht die Zukunft der FIA-GT-Weltmeisterschaft aus?
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Während des Rennens in Adria der FIA-GT-Weltmeisterschaft präsentierte Stephane Ratel, seines Zeichens Vorsitzender der SRO, vor Augen der GT-Teams und der Presse Vorschläge zur Neugestaltung der Zukunft des GT-Sports. Grund für diese Neugestaltung ist der Erfolg der GT3-Kathegorie, welche Ende 2005 ins Leben gerufen wurde. SRO ist die Promoterfirma der GT-Meisterschaften.

Es wird diskutiert, die bestehenden GT3-Serien anhand des Hubraums der Autos in zwei Klassen zu teilen. Diese würden die Basis für die neue GT1 und GT2-Klasse für 2009 sein. Die GT1-Autos wären höherentwickelte GT3-Autos von heute. Jede Klasse wäre durch ein Leistung-zu-Gewicht-Verhältnis charakterisiert sein, ein Konzept, welches in der GT4 bereits erfolgreich angewandt wird.

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Ein Vorteil des ganzen wäre die Reduzierung von Kosten in sämtlichen Rennklassen. Durch diese Kosten, welche in der Technik eingespart würden, wären die Teams in der Lage, mehr Rennen zu veranstalten und teure Übersee-Transportkosten zu bezahlen. Stephane Ratel erklärte die Konzepte, welche hinter der neuen GT1, GT2 und GT3-Kathegorie stehen, welche bald von dem FIA Motor Sport World Council angenommen werden könnten, um zwischen 2009 und 2011 in die Tat umgesetzt zu werden.

Der Promoter stellte klar, dass der Vorschlag noch immer ein Projekt sei, die technischen Details werden erst nach einigen Sitzungen mit den Herstellern und Motorenfirmen geklärt sein.

Die neuen GT1-Regularien sollen im Kontext zu einer neu ausgerichteten offiziellen Weltmeisterschaft stehen. Aktuell führen keine neuen GT1-Projekte neue Autos ins Starterfeld. Es wird erwartet, dass das bestehende GT1-Starterfeld keine weiteren zwei Saisons Bestand haben wird und dass die Interessen der Medien, Zuschauer und Veranstalter dahinschmelzen werde, sollte die GT1-Kathegorie das selbe Starterfeld für die nächsten paar Jahre beibehalten.

Die bestehenden GT2-Autos würden bis Ende 2010 in ihren letzten Evolutionsstufen von 2008 in der GT2-Eurpoameisterschaft fahren (und dabei möglicherweise den Namen und das Logo der FIA-GT-Meisterschaft behalten). Die GT4-Autos mit mehr als 3,8 Litern würden bis Ende 2010 in der neuen GT3-Kathegorie fahren. Alle nationalen GT-Meisterschaften, welche von der SRO veranstaltet werden, werden ihre bestehenden Regelwerke bis Ende 2010 erhalten, es sei denn, die Teams machen spezielle Anfragen.

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