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Muller gibt sich ganz relaxt
Vor dem Saisonfinale der WTCC in Macau fühlt sich Seat-Pilot Yvan Muller nicht besonders unter Druck, auch wenn er den Titel in greifbarer Nähe hat
(Motorsport-Total.com) - Yvan Muller hat mit dem Diesel-Leon von Seat eine erfolgreiche Aufholjagd im Titelkampf gezeigt. Vor den letzten Saisonrennen am kommenden Wochenende in Macau liegt er punktgleich mit dem amtierenden Weltmeister Andy Priaulx im BMW an der Spitze. Zudem werden dem Seat mit Diesel-Aggregat auch in Macau große Siegchancen eingeräumt. Muller gibt sich vor dem Showdown jedoch äußerst relaxt.
"Ich spüre vor Macau keinen besonderen Druck, weil ich in der Meisterschaft führe. Ich fühle mich wie vor jedem anderen Rennen auch und habe ich mich auch genau wie immer vorbereitet", sagte der Franzose.
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Viele sehen in ihm einen Favoriten auf die WM-Krone, vor allem wegen der Stärke des Diesels. Muller selbst jedoch hält sich mit vorschnellen Hoffnungen eher zurück. "Der TDI ist auf langen Geraden besser", erklärte er. "Aber der Kurs in Macau ist auch eng und kurvenreich. Wir müssen also erst noch abwarten, wie konkurrenzfähig wir sind."
Teamkollege Tarquini verspricht volle Unterstützung
In Macau könne alles passieren, fuhr Muller fort. Eine zusätzliche Herausforderung sei, dass sein Seat Leon TDI die maximale Gewichtszuladung bekomme. Sein Seat-Teamkollege Gabriele Tarquini sieht die Sache positiver: "Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir den Titel holen können, vor allem mit Yvan", sagte der Italiener, der Muller in den letzten Saisonrennen so gut wie möglich unterstützen will. "Wir haben schon in Monza gezeigt, dass wir sehr gut im Team zusammenarbeiten können."
Da dominierte die gelbe Armada durch perfekte Teamarbeit die Qualifikation und legte so den Grundstein für zwei Siege. "Es wird nicht einfach, weil BMW in Macau immer schon sehr stark war", fuhr Tarquini fort. "Aber ich bin sehr optimistisch und wir kommen mit einem guten Gefühl zum Saisonfinale."










