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Eigene Straße für den Marshal-Club-Nürburgring
Dem Marshal Clubs des Nürburgrings zu Ehren wurde von Geschäftsführer Dr. Walter Kafitz eine eigene Straße für den Klub eingeweiht

(Motorsport-Total.com) - Beim Großen Preis von Europa wurde eine Kurvenkombination der Grand-Prix-Strecke nach Michael Schumacher benannt und so dessen sportliche Erfolge in seinem "Wohnzimmer" gewürdigt.
Während der siebenfache Weltmeister auf der Rennstrecke für Furore sorgte, ist für die Männer und Frauen des Marshal Clubs die gesamte Anlage des Nürburgrings ihr "zu Hause" während der Rennveranstaltungen. Für den Einsatz, ohne den ein reibungsloser Ablauf der Motorsportevents nicht möglich wäre, bekam der Verein nun eine eigene Straße gewidmet.
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Seit 1955 - 14 Jahre bevor Michael Schumacher überhaupt geboren wurde - macht Josef Huber seinen Job bei Rennveranstaltungen. "Jupp", wie er gerufen wird, "ist der 'Mann vom Tor' und der Schrecken aller Offiziellen, die ihre Akkreditierung nicht dabei haben", schmunzelt Bernd Arnold, 1. Vorsitzender des Marshal Club Nürburgring.
"Ordnung muss halt sein", antwortet Huber, der wie alle Mitglieder des Vereins seine Arbeit sehr genau nimmt und sich mit dem Nürburgring verbunden fühlt. Einige sind dabei so sehr mit ihrer Aufgabe verwachsen, dass sie Teil ihres Spitznamens geworden sind.
"Ampel-Addi" alias Addi Klaver, zeichnet sich zum Beispiel während der Veranstaltungen dafür verantwortlich, welches Licht am Ende der Boxengasse gerade aufleuchtet. So hat jede der eingesetzten Kräfte ihre Aufgaben, die sie pflichtbewusst meistert.
"Der Marshal-Club hat in den letzten Jahrzehnten mit enormen Einsatz zum Nürburgring-Erfolg beigetragen. Dafür möchten wir allen aktiven und ehemals aktiven Mitgliedern unsere Anerkennung ausdrücken", erklärt der Hauptgeschäftsführer der Nürburgring GmbH, Dr. Walter Kafitz. "Die nun offizielle Marshal-Club-Nürburgring-Straße ist nicht nur die längste, sondern auch eine der wichtigsten, die wir haben."
Unter anderem dient sie als schnelle Anbindung zum Medical Center und zu dem Hubschrauber-Landeplatz. "Dies ist eine schöne und richtige Würdigung unserer Arbeit", freut sich Arnold.
350 Aktive begleiten die Rennveranstaltungen. Mit den Senioren, die zeitweise einspringen, kommt der Club sogar auf 800 Mitglieder. Gegründet wurde der Marshal Club 1987, um die Arbeit der Sportwarte vernünftig zu koordinieren. Seitdem können Veranstalter ihre Anfragen zur Streckensicherung an den Club richten.
Der Verein garantiert dabei, dass die eingesetzten Streckenposten unter anderem in Flaggenkunde ausgebildet sind, Erste Hilfe bei der Rettung von Verletzten leisten können sowie Rennsituationen richtig einschätzen. Zudem übernehmen die Mitglieder Aufgaben im Fahrerlager und in der Boxengasse oder die Kontrolle an den Durchfahrtstoren.









