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Die Spannungsschraube in der WTCC dreht sich weiter
Der spannende Saisonverlauf verheißt Gutes für die Zukunft - alle Anzeichen deuten darauf hin, dass die Hersteller noch enger zusammenrücken
(Motorsport-Total.com) - Mit einem Rückstand von gerade mal 6 Punkten verpasste SEAT den Sieg in der Herstellerwertung nur knapp - BMW rettete durch den Sieg von Andy Priaulx den Gewinn dieser Meisterschaft buchstäblich über die Ziellinie. Insgesamt war das Feld ziemlich ausgeglichen. Dies wird durch die Tatsache unterstrichen, dass jeder der vier vertretenen Hersteller, BMW, SEAT, Chevrolet und Alfa Romeo mindestens einen Fahrer in die Top 5 hieven konnte.
Neun der insgesamt 22 Siege sicherte sich BMW. Dass die Bayern insgesamt am dominantesten waren, beweist noch Augusto Farfus, der sich als BMW-Fahrer noch zusätzlich unter die besten Fünf quetschen konnte. SEAT hatte zwar auch eine gute Saison und feiertet unterm Strich fünf Siege, doch es hätte nicht sollen sein. Doch obwohl die Technik SEATs Speerspitze Yvan Muller aus den Titelträumen riss, war es aber mit 249 Punkten dennoch SEATs bestes Jahr seit 2003.
Auch Chevrolet konnte sich steigern und feierte insgesamt sieben Siege. Seit 2005 machen die Amerikaner große Fortschritte und knackten erstmals die 200-Punkte-Schallmauer, nachdem es 2005 nur zu 68 und 2006 zu 128 Punkten reichte. Wenn es so weitergeht, gehört auch Chevrolet 2008 zu den ernstzunehmenden Titeljägern.
BMW wird sich also auch in Zukunft warm anziehen müssen. In Sachen Fahrerwertung hatte auch Alfa-Pilot James Thompson ein Wörtchen mitzureden. Der Brite überzeugte mit guten Ergebnissen und sicherte sich den dritten Gesamtrang.










