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Brabham erinnert sich

25. November 2007 - 12:22 Uhr

David Brabham schwelgt in Erinnerungen, nachdem er in der ALMS auf viele alte und neue Gesichter traf - die Welt des Rennsports ist eben klein

David Brabham
2007 im Rückspiegel - David Brabham erinnert sich an seine Saison
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - David Brabham hat ein spannendes Jahr hinter sich. Der Sohn von Rennlegende Jack Brabham bestritt in der ALMS die Klasse der P2-Starter gemeinsam mit Teamkollege Stefan Johannson am Steuer eines Courage LC75 für Team Highcroft Racing. Auch der Teambesitzer Duncan Dayton und Robbie Kerr fuhren an der Seite des Briten mit australischen Wurzeln.

Mit 117 Punkten schloss er die P2 Wertung ab. Aufgrund vieler alter und neuer Begegnungen war es für Brabham ein ganz besonderes Jahr, wie er auf 'crash.net' beschreibt: "Es war unglaublich, für das Highcroft-Team unterzeichnet zu haben, um die ALMS zu bestreiten. Für mich war es ein großes Vergnügen, wieder in einem Prototypen zu sitzen und nicht zu sehr in die Spiegel gucken zu müssen, sondern einfach vorne fahren und um Siege zu kämpfen."

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"Mein Partner für die Saison war der sehr erfahrene und sehr nette Stefan Johansson, auch bekannt unter dem Namen 'Steven' Johansson. Die Kombination von uns beiden war genau das Richtige für ein junges Team", so der Sohn von Jack Brabham.

"Es war unglaublich, für das Highcroft-Team unterzeichnet zu haben, um die ALMS zu bestreiten" führt der Highcroft -Pilot weiter aus. "Für mich war es ein großes Vergnügen, wieder in einem Prototypen zu sitzen und nicht zu sehr in die Spiegel gucken zu müssen, sondern einfach vorne fahren und um Siege zu kämpfen."

Für ein neues Team zu fahren, ist ein zweischneidiges Schwert, findet Brabham: " Das Team in so kurzer Zeit so schnell wachsen zu sehen, hatte etwas Gutes und etwas Schlechtes. Das Gute war, die Geburt eines neuen Teams mitzuerleben und wie Teambesitzer Duncan Dayton es fertig brachte, so viele talentierte Leute zusammenarbeiten zu lassen."

"Die nicht so gute Sache war, dass es immer etwas Zeit braucht, bis ein Team zusammenwächst und es hat uns das ganze Jahr gekostet, bis es soweit war. Stefan sagte, als er die Saison begann, dass es bis zu drei Jahre bräuchte, bis alles zusammenwächst - und er sollte es wissen, er war selbst Teambesitzer", erklärt Brabham die Nachteile.

Andere alte Bekannte gaben sich die Ehre - Honda. Zumindest alte Bekannte seines Vaters Jack, Sohn David hatte noch nicht die Ehre: "Die andere großartige Sache bei Highcroft war es, mit Honda, HPD und Acura gearbeitet zu haben. Mein Vater hat in den 60er Jahren mit Honda zusammengearbeitet, als der die Formel-2-Meisterschaft gewonnen hat. Mit Honda war er verknüpft, seit Honda das erste mal Straßenrennen bestritt. Ich wollte in all meiner Karriere auch immer für Honda fahren und dies war der perfekte Ort, um unsere Beziehung zu beginnen."

Und einen ganz alten Bekannten aus ganz alter Zeit begegnete Brabham in seinem Jahr - Nick Wirth. Mit ihm durchlebte er in der Formel 1 1994 mehr Tiefen als Höhen, doch das schweißte die beiden nur noch mehr zusammen. Nun haben sie ihre Beziehung weiter vertiefen können: "Mit Nick Wirth habe ich meine Beziehung völlig erneuert. 1994 haben wir in der Formel 1 bei Simtek zusammengearbeitet.

"Es war ein hartes Jahr", erinnert sich Brabham. "Das Team hatte nicht wirklich viel Geld und das Auto war auch nicht schnell genug. Doch in diesem Jahr haben wir eine starke Beziehung aufbauen können. In Imola meinen Teamkollegen Roland Ratzenberger verloren zu haben, war für uns alle eine verdammt schwierige Sache."

Doch jetzt kann man das nach all der langen Zeit hinter sich lassen: "Aber 14 Jahre später finden wir uns in einer völlig anderen Situation wieder zusammen. Wir sind beide älter und weiser geworden und verstehen nun wesentlich mehr von unserem Job. Es war toll, nicht nur mit Nick zusammengearbeitet zu haben, sondern mit all den Jungs bei Wirth Research."

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