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Brabham: "Das erste Jahr war nicht so schlecht"
Nach der ersten Saison mit Highcroft-Acura in der ALMS zieht David Brabham Bilanz - Highlight war jedoch der Le Mans-Sieg mit Aston Martin
(Motorsport-Total.com) - Für David Brabham ist klar, was das Saisonhighlight 2007 war: Le Mans. Der Australier, der in der ALMS für das neue Highcroft-Acura-Team am Start war, ließ es sich nicht nehmen, auch wieder am Langstreckenklassiker teilzunehmen. Und zwar mit Erfolg: Mit Aston Martin und Prodrive konnten er und seine Kollegen in der GT1-Kategorie gewinnen.
"Es ist das Rennen, das ich am meisten mag und ich habe mich schon lange drauf gefreut, weil ich wusste, dass Prodrive dort nur sehr schwer zu schlagen sein wird", berichtete Brabham in seiner Kolumne auf 'Crash.net'. "Ich wusste, dass wir stark sein würden und die Vorbereitung war hervorragend. Es war einfach fantastisch für mich, als Sieger für Aston Martin Teil der Rennsportgeschichte zu sein. Damit wurde einer meiner Träume wahr." Brabham konnte damit bereits mit Jaguar, Bentley und Aston Martin auf dem Podium von Le Mans stehen - "nicht schlecht für einen Aussie!".
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Auch Brabhams ALMS-Bilanz fällt recht positiv aus. Auch wenn der Start in diese Saison eher schwer verlief. Das neue Highcroft-Team hinkte im Zeitplan drei Monate hinterher. Die Autos waren zu spät fertig geworden und beim Auftakt in Sebring musste das Team erst zusammenfinden. Doch Highcroft konnte das erste Rennen beenden und legte dabei einen ziemlichen Speed an den Tag.
Schon beim nächsten Rennen in St. Petersburg waren Brabham und seine Kollegen auf Siegkurs, dann allerdings machten ihnen Probleme mit dem Funk einen Strich durch die Rechnung. "Wir wurden immer noch Dritter und das war auch gut", erinnert sich der Australier. "Aber dann kamen wir nach Houston und haben uns dort die Gesamt-Pole geholt - das hat alle überrascht. In den ersten Rennen haben wir gezeigt, dass wir ein ernst zu nehmendes Team sind."
Nach der Le Mans-Pause folgte ein weiterer Dritter Platz in Lime Rock. Doch die Konkurrenz im Penske Porsche wurde immer stärker: "Die hatten definitiv etwas gefunden, und wie wir in der zweiten Saisonhälfte sehen konnten, haben sie das auch genutzt. Wir sind zwar hin und wieder ran gekommen, aber ihre Pace war einfach zu gut", so Brabham.
Am Saisonende kämpfte Highcroft gegen Dyson um Platz drei in der Meisterschaft. Das Finale in Laguna Seca lief aber nicht nach Plan und so mussten sich Brabham und sein Team geschlagen geben. "Dafür dass es unser erste Jahr war, war es nicht so schlecht", fasste der Australier zusammen. "Ich bin davon überzeugt, dass unser Team im nächsten Jahr sehr stark sein wird, da jeder absoluten Siegeswillen hat."










