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Muller: "Ein perfektes Wochenende"
Yvan Muller gewann das Rennen 1 und ist in der WM jetzt punktgleich mit Andy Priaulx an der Spitze - Jordi Gene komplettierte den Seat-TDI-Erfolg in Monza
(Motorsport-Total.com) - Die Erfolgskurve des neuen Seat Leon TDI zeigt steil nach oben: Beim ersten Auftritt in des Diesel-Boliden in Anderstorp holte Yvan Muller den ersten Punkt für das neue Auto, in Oschersleben ließ der Franzose den ersten Sieg folgen. In Monza konnten die Spanier das noch toppen: Dreifachtriumph im Qualifiying und Siege in beiden Rennen - und im ersten Rennen gab es mit Muller und Jordi Gene sogar einen Doppelsieg.
Muller hat sich damit die Tür zum möglichen Titelgewinn weit aufgestoßen. Insgesamt 14 Punkte holte er an diesem Sonntag. Damit zog er in der WM-Wertung gleich mit dem führenden BMW Piloten Andy Priaulx. Je 81 Zähler und je zwei Siege haben die beiden auf ihren Konten - Priaulx ist aber noch leicht im Vorteil, weil er drei zweite Plätze mehr hat als Muller.

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Die Reise nach Monza hat sich für Muller also mehr als gelohnt. "Das war ein perfektes Wochenende, denn ich war 14 Zähler hinter der Spitze der Weltmeisterschaft und bin nun punktgleich auf dem ersten Platz", jubelte er. "So viele Zähler an nur einem Wochenende aufzuholen ist etwas Besonderes."
Und da ließ es sich verschmerzen, dass er im zweiten Rennen von Startplatz acht aus "nur" Fünfter wurde. "Im zweiten Rennen hätte ich nicht schneller fahren können", so Muller. "Ich musste aufpassen, um nicht in die Kollision mit Farfus verwickelt zu werden, also bin ich mit dem fünften Platz zufrieden. Sorgen bereitete mir das Extra-Gewicht und die Auswirkungen auf die Vorderräder und -bremsen. Schon im ersten Rennen hat sich gezeigt, dass der Wagen am Limit war, als nach der Zieleinfahrt ein Reifen explodierte." Tatsächlich: In der Auslaufrunde blieb der Seat von Muller schon reichlich flügellahm stehen.
Gene machte den Seat-Triumph perfekt: Nach Platz zwei im ersten Rennen holte er sich im zweiten Rennen von Startplatz sieben aus seinen ersten Saisonsieg. "Bislang habe ich jedes Jahr ein Rennen gewonnen, aber diesmal habe ich nicht mehr daran geglaubt", erklärte er strahlend. "Aber an diesem Wochenende hat meine Stunde geschlagen. Als ich im zweiten Rennen die Chance hatte, wusste ich: Jetzt oder nie! Ich stand dermaßen unter Strom, ich glaube, ich habe am Ende der Gerade mein Bremspedal durchgebogen. Als ich auf dem Podium stand und die Menschenmassen jubeln sah, hoffte ich, dass die Rennserie weiter ausgebaut wird und ich noch lange ein Teil davon bin. Das ist die spannendste WM, die ich je gesehen habe und in Macau wird sicherlich ein großer Showdown stattfinden."










