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Biagi: "Ein historisches Ergebnis!"
Nach dem Titelgewinn in der FIA-GT jubelte Thomas Biagi im Überschwang der Gefühle - Gedanken auch bei Gilles Villeneuve und Alfredo Melandri
(Motorsport-Total.com) - "Weltmeister! Weltmeister!" - jubelnd feierte Thomas Biagi seinen Titelgewinn, als er mit dem dritten Platz beim Saisonfinale in Zolder alles fix gemacht hatte. Zum zweiten Mal in seiner Karriere durfte sich der Italiener zum FIA-GT-Weltmeister krönen lassen. "Ich denke, dass das ein historisches Ergebnis ist. Es war eine sehr enge Meisterschaft und die Titelentscheidung fiel erst im letzten Rennen", so Biagi.
Doch Biagi wollte seinen Triumph nich allein auskosten: "Wir haben gewonnen, gemeinsam mit allen meinen Freunden, meinen Sponsoren und meinen Unterstützern, die mich bis zum Schluss angefeuert und mir sehr viel Stärke gegeben haben", erklärte er. "Ich möchte mich bei allen herzlich bedanken, aber vor allem bei meinem Team."

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Und so widmete Biagi den Titel einem ganz besonderen Kollegen: "Ich möchte ihn Michael Bartels widmen, meinem Teamkollegen. Es ist schade, dass er nicht so viele Punkte hat wie ich und dass wir diese Trophäe nicht zusammen gewonnen haben." Bartels musste sich zu Beginn der Saison einer Nierenoperation unterziehen und konnte deshalb an zwei Rennen nicht teilnehmen.
Hartes Rennen und tiefe Emotionen
Neun Anwärter hatten vor dem letzten Rennen in Zolder noch die Chance auf den Titel - Biagi kam zwar als Führender zum Finale, musste aber zittern. "Am Start habe ich gleich zwei Plätze gut gemacht und damit habe ich wohl gezeigt, dass es ein guter Tag werden würde und dass ich bis zum Schluss um den Titel kämpfen werde", berichtete er. "Ich bin kontrolliert gefahren und habe nur zum Schluss gekämpft, als ich Hezemans gesehen habe und ihn blocken wollte. Von meinem Adrenalinspiegel her war es wohl das härteste Rennen meines Lebens, aber es war die Sache wert."
Doch in seinem Überschwang zeigte sich der neue Champion auch nachdenklich. "Ich wünsche mir, dass wir uns einen Moment lang an Gilles Villeneuve erinnern, der hier in Zolder sein Leben verloren hat", sagte Biagi. "Jedesmal, wenn ich an der Stelle vorbeigefahren bin, an der sich der tragische Unfall ereignet hat, hatte ich ein seltsames Gefühl. Ich kann auch Alfredo Melandri nicht vergessen, einen meiner besten Freunde, der 1998 bei einem Formel-3-Test in Mugello ums Leben kam."









