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Alfa Romeo zieht in "Team"-Quali den Kürzeren

06. Oktober 2007 - 19:53 Uhr

In der Qualifikation in Monza waren die großen Teams im Vorteil, das mussten die Alfa Romeo Piloten James Thompson und Olivier Tielemans feststellen

James Thompson
James Thompson war in Monza im wahrsten Sinne des Wortes allein gelassen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im Großpack schickten die Teams ihre Piloten bei der Qualifikation auf dem Highspeed-Kurs in Monza auf die Strecke. Mal raste eine Armada Seats um den Kurs, dann wieder ein Paket Chevrolets. Größere Teams waren klar im Vorteil: Mit Windschattenfahren zogen sich die Piloten gegenseitig zu schnellen Rundenzeiten. Die beiden Alfa Romeo Piloten von N.Technology, James Thompson und Olivier Tielemans, mussten sich dabei schon beinahe als Einzelkämpfer fühlen.

Sie hatten nur sich selbst zum Windschattenfahren und außerdem Probleme, auf der bevölkerten Strecke zu wenigstens einer freien Runde zu kommen. Thompson, im zweiten Freien Training noch Schnellster, machte mit Startplatz acht das Beste daraus. Tielemans, der im Training Platz fünf geholt hatte, wurde in der Qualifikation 17. Sie setzen jetzt darauf, dank der guten Aerodynamik ihrer Alfas im Rennen überholen zu können. Bisher hat Alfa Romeo bei jedem WTCC-Auftritt in Monza einen Sieg geholt.

"Obwohl unser Auto sehr schnell ist, haben wir Zeit verloren, weil wir unsere Runden allein fahren mussten", schilderte Thompson. "Auf diesen ultraschnellen Kursen macht es einen großen Unterschied aus, wenn man sich ziehen lassen kann. Man wird dadurch wesentlich schneller - also ist es hier umso besser, je mehr Autos man hat. Von Startplatz acht aus wird es morgen in der ersten Schikane wirklich schwer. Vor dir bremsen die Leute und von hinten versuchen sie, an dir vorbeizuziehen. Wir werden sehen, was passiert."

"Der viele Verkehr war furchtbar", ergänzte Tielemans. "Ich hatte so viele Leute hinter mir, die Druck auf mich gemacht haben, das hat mich völlig in meiner Konzentration gestört. Diese Strecke ist sowieso schon schnell, aber wenn man den Windschatten nutzen kann, kommt man erst richtig auf Speed. Und wenn jemand hinter dir fährt, nutzt der deinen Windschatten aus. Startplatz 17 ist natürlich sehr schlecht verglichen zu meinem fünften Rang im Freien Training."