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Zanardi verärgert über harte Strafe

09. September 2007 - 02:00 Uhr

Zehn Plätze wird Alex Zanardi in der Startaufstellung in den nächsten vier Rennen einbüßen, worüber der Italiener darüber sehr frustriert ist

Alessandro Zanardi
Alessandro Zanardi ist sauer über die harte Strafe seitens der WTCC
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach dem großen Crash in Oschersleben wurden Alessandro Zanardi und Nicola Larini zur Rennleitung zitiert - und diese bestrafte den beinamputierten Italiener hart: Er wird in den nächsten vier Rennen der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) jeweils um zehn Startplätze nach hinten versetzt. Darunter fällt auch sein Heimrennen in Monza.

Der 40-Jährige hat sich die Bilder des Unfalls als Video angesehen und macht auf seiner Homepage seinem Ärger über die Bestrafung Luft: "Die FIA-Rennkommissare haben bei mir die Schuld an diesen Unfall gesehen. Infolgedessen haben sie mir eine beispiellose Strafe aufgebrummt, indem ich in den nächsten vier Rennen in der Startaufstellung um zehn Plätze zurückgestuft werde."

"Aufgrund der Bewegungen der Autos um uns herum gewinnt man im Video bei normaler Geschwindigkeit den Eindruck, dass mein Auto plötzlich nach links ausschert. Ich habe mir die Bilder in Zeitlupe angesehen. Die Bilder mit spezieller eigener Technologie, die nicht an der Strecke zur Verfügung standen, hat mir freundlicherweise 'Eurosport' zur Verfügung gestellt. Nun zwingt mich mein Gefühl der Frustration dazu, keine weiteren Kommentare abzugeben", so der wütende Italiener.

Auch Unfallgegner Larini meint, dass man den Vorfall in die Kategorie "normaler Rennunfall" einordnen sollte: "Es gab mit Alex nicht den geringsten Anlass zur Diskussion. Ich stimme in jedem Fall zu, dass es als Rennunfall gewertet hätte müssen."

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