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Spielberg: Mateschitz bleibt bei seinem Nein
Dietrich Mateschitz kann sich momentan nicht vorstellen, beim Projekt Spielberg wieder einzusteigen, und sieht die Schuld bei der Politik
(Motorsport-Total.com) - Die bürokratischen Hürden sind durch die eben bestandene Umweltverträglichkeitsprüfung endlich aus dem Weg geräumt, auch die Anrainer scheinen nun einzuwilligen - und trotzdem wird das Projekt Spielberg, also der Umbau des ehemaligen A1-Rings zu einem Test- und Incentivegelände, wahrscheinlich nicht zustande kommen.
Genervt vom jahrelangen Hickhack um das Projekt hat nämlich Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz, mit dem der Umbau steht und fällt, als vorgesehener Hauptinvestor keine Lust mehr: "Die Grundvoraussetzung für einen Neubau war immer die betriebswirtschaftliche Auslastung. Nach dem Ausstieg von Audi, KTM und Magna ist diese Auslastung nicht mehr gegeben. Das heißt für mich, man kann nicht ein Haus bauen, wenn niemand einzieht", erklärte er der 'Kleinen Zeitung'.
Die Verantwortung für das Scheitern schiebt er der Politik zu: "Das war doch ein - und dieses Wort streichen wir jetzt - der Politik." Außerdem will er nichts davon wissen, dass es seitens der zuständigen steirischen Landesregierungen Bemühungen geben soll, ihn wieder an Bord zu holen: "Ich weiß nicht, wer aus der steirischen Landesregierung offiziell oder inoffiziell mein Gesprächspartner sein sollte." Es habe einmal den Versuch gegeben, ein Gespräch einzufädeln, aber "der Termin ist dann nicht zustande gekommen", so Mateschitz.
Sollten sich die Investoren tatsächlich nicht mehr dazu überreden lassen, wieder einzusteigen, wäre die letzte verbleibende Alternative, dass das Land Steiermark das Projekt selbst in die Hand nimmt.










