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Pole Position für Menu in Brands Hatch
Alain Menu sicherte sich die Pole Position in Brands Hatch, nachdem es lange nach einer ersten Reihe der britischen Lokalmatadoren ausgesehen hatte
(Motorsport-Total.com) - Strahlender Sonnenschein in Brands Hatch, guter Tourenwagensport - und beinahe wäre das heutige WTCC-Qualifying zu einem richtigen Feiertag für die britischen Fans geworden: Lokalmatador James Thompson (Alfa Romeo) hatte über weite Strecken der Session die Führung inne, doch schlussendlich ging die Pole Position an den Schweizer Alain Menu (Chevrolet).
Menu absolvierte kurz vor Schluss eine Runde in 1:33.018 Minuten hin und verdrängte damit Thompson um gerade mal 14 Tausendstelsekunden auf den zweiten Platz. Der Chevrolet-Pilot, der die Strecke in- und auswendig kennt, weil er früher mehr als ein Jahrzehnt ganz in der Nähe gelebt hat, profitierte am Ende der Session von gelben Flaggen, die wegen eines Ausritts von Felix Porteiro (12./BMW) gezeigt werden mussten. Damit konnte sich niemand mehr verbessern.

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Genau darüber ärgerte sich unter anderem Colin Turkington (BMW) sehr, denn der Brite war gerade auf einer schnellen Runde, als die gelben Flaggen draußen waren. Trotzdem kann der WTCC-Neuling mit seiner Vorstellung mehr als zufrieden sein: Mit nur 64 Tausendstelsekunden Rückstand landete er auf dem dritten Platz, noch vor den drei SEAT-Piloten Tiago Monteiro, Yvan Muller und Pierre-Yves Corthals.
Von den drei Meisterschaftsanwärtern aus dem Hause BMW, die ja allesamt durch ihre massiven Zusatzgewichte gehandicapt sind, schnitt diesmal der Deutsche Jörg Müller als Siebenter mit 0,279 Sekunden Rückstand am besten ab. Titelverteidiger und 'Motorsport-Total.com'-Kolumnist Andy Priaulx war vor heimischem Publikum eher unauffällig unterwegs und wurde Zehnter, Augusto Farfus aus Brasilien 13.
Für das morgige Rennen bedeutet dieses Resultat, dass es für Müller, Priaulx und Farfus eher schwierig werden dürfte, viele Punkte einzufahren, also werden sie sich wohl darauf konzentrieren, in die Top 8 zu kommen, um für den zweiten Lauf - der ja wie in der GP2-Serie mit gestürzter Startaufstellung ausgetragen wird - eine gute Ausgangsposition zu haben. Eines steht aber auf jeden Fall fest: Es bleibt spannend in der Tourenwagen-WM!










