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Brands Hatch: Start/Ziel-Sieg für Menu in Lauf eins
Alain Menu feierte im ersten WTCC-Rennen in Brands Hatch einen ungefährdeten Sieg vor den beiden Briten James Thompson und Colin Turkington
(Motorsport-Total.com) - Viel hatte man sich nach dem enorm spannenden Qualifying vom heutigen ersten WTCC-Rennen in Brands Hatch versprochen, doch weil es auf dem anspruchsvollen Traditionskurs fast unmöglich ist, einen Gegner zu überholen, wurde der 16-Runden-Lauf zu einer eher ermüdenden Prozession ohne allzu viel Action.
Nur zu Beginn herrschte ein wenig Hektik, als - übrigens bei optimalen Bedingungen - Tiago Monteiro (SEAT) vor dem eigentlichen Start an die Box abbog. Der ehemalige Formel-1-Pilot spielte in der Folge natürlich keine Rolle mehr und wurde schlussendlich mit einer Runde Rückstand als 21. gewertet, nachdem er in der Schlussphase auch noch ins Kiesbett segelte. Zu dem Zeitpunkt war die erste Hälfte seines Arbeitstages aber ohnehin schon gelaufen.

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Menu geriet nie in Gefahr
An der Spitze münzte indes Alain Menu (Chevrolet) seine Pole Position problemlos in die Führung um, auch dahinter gab es kaum Verschiebungen. Nur Jordi Gené (SEAT) manövrierte sich vom achten Startplatz auf der Außenbahn auf Rang drei nach vorne, fiel jedoch in der vorletzten Runde noch um zwei Positionen zurück. Damit landeten die beiden britischen Lokalmatadoren James Thompson (Alfa Romeo) und Gaststarter Colin Turkington (BMW) auf dem Podium.
Die weiteren Punkteränge sicherten sich Yvan Muller (SEAT), Gené, Robert Huff (Chevrolet), Weltmeister und 'Motorsport-Total.com'-Kolumnist Andy Priaulx (BMW) und Pierre Yves-Corthals (SEAT), der damit wieder wichtige Punkte für die Independence-Trophy sammelte. Felix Porteiro (BMW) und Gabriele Tarquini (SEAT), der einen Zwischenfall am Start mit ein bisschen Glück unbeschadet überstanden hatte, komplettierten die Top 10.
Müller schon am Start k.o.
Der angesprochene Zwischenfall am Start kostete Jörg Müller (BMW) eventuell mögliche WM-Punkte, denn der Deutsche wurde seitlich von Tarquini angerempelt und kollidierte in der Folge mit Nicola Larini (Chevrolet). Letzterer musste im Kiesbett der ersten Kurve aufgeben - genau wie der Russe Sergej Krylov (SEAT) -, während Müller zwar weiterfahren konnte, aber nicht mehr über den 14. Platz hinauskam und damit leer ausging.
Diese Karambolage war zwar das einzige Highlight im Rennen, löste dafür aber eine Safety-Car-Phase aus, die erst in der vierten Runde beendet wurde. Menu, der die Führung nie aus der Hand gab, geriet aber auch beim Restart nicht ernsthaft in Gefahr und musste die zehn WM-Punkte nur nach Hause fahren. Erwähnenswert auch: Turkington bekommt als Gaststarter für seinen dritten Platz zwar einen Pokal, aber keine Zähler.










