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ALMS: Müller in Detroit auf dem Podium

03. September 2007 - 12:28 Uhr

Dirk Müller und sein Teamkollege Peter Dumbreck fuhren beim ALMS-Rennen in Detroit mit ihrem PWL-Ferrari auf den dritten GT2-Platz

Dirk Müller
Dirk Müller schaffte in Detroit schon wieder den Sprung auf das Siegerpodium
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach einem schwierigen und harten Rennen auf dem Stadtkurs von Detroit feierten der Burbacher Ferrari-Pilot Dirk Müller und sein schottischer Teamkollege Peter Dumbreck auf dem PWL-Ferrari F430 GT2 mit einem dritten Rang in der GT2-Klasse der American-Le-Mans-Serie (ALMS) einen lange ersehnten, hart erkämpften und verdienten Platz auf dem Podium.

"Diesen dritten Platz mussten wir uns hart erkämpfen", rekapitulierte Müller nach der Zieldurchfahrt. "Es war hier auf dem Stadtkurs von Detroit ein schwieriges Rennen und es wurde zum Teil sehr hart gefahren, aber Peter und ich haben unser Bestes gegeben und sind zurecht aufs Podium gefahren."

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Dritter Startplatz in der GT2-Klasse

Auf der für ihn neuen Strecke in der Autostadt Detroit stellte Müller den F430 in überzeugender Weise auf die dritte Startposition der GT2-Klasse und war nach den beiden Freien Trainings und dem Qualifying recht zufrieden: "Es ist ein relativ schneller Stadtkurs, der wie üblich ein gehöriges Maß an Präzision erforderlich macht. Auch hier wird der kleinste Fehler mit einem Mauerkontakt bestraft und das bedeutet in der Regel ein mehr oder weniger stark beschädigtes Auto. Aber ich mag diese Art Rennkurse sehr gerne. Sie erfordern Mut und stellen höchste fahrerische Ansprüche, das ist genau mein Ding."

Müller, der wie üblich den Start und die erste Rennhälfte im Petersen/White-Lightning-Ferrari absolvierte, konnte sich nach einem verhaltenden Start, wozu auch noch eine Behinderung durch ein langsames LMP2-Fahrzeug kam, nach rund 20 Rennminuten frei fahren und Kontakt zu den beiden führenden Ferrari herstellen. Es entspann sich ein harter Kampf um Position zwei den der Siegerländer zunächst auch für sich entscheiden konnte.

"Dann hat mich mein Konkurrent an einer unmöglichen Stelle versucht außen herum zu überholen", berichtete der Ferrari-Pilot. "Diese Aktion konnte einfach nicht gut gehen. Wir haben uns berührt und dabei wurden einige aerodynamische Teile im Frontbereich meines Autos beschädigt. Ich frage mich manchmal, was sich mancher Fahrer bei solchen Harakiriaktionen eigentlich denkt? Das hat selbst mit gesunder Rennhärte nichts mehr zu tun", so Müller angesäuert. "Das Auto hat dann angefangen stark zu übersteuern und war von da an sehr schwierig zu fahren."

Müller festigte Platz drei

Trotz dieses Handicaps konnte der Petersen/White-Lightning-Pilot seine dritte Position festigen und den F430 mit einem komfortablen Vorsprung routinemäßig an seinen Teampartner Dumbreck übergeben. Auch der Schotte lieferte trotz des schwierigen Fahrverhaltens eine solide Leistung bei seinem ersten Ferrari Stadtrennen. Selbst eine Stop-and-Go-Strafe konnte den dritten Rang des Duos nicht mehr gefährden.

"Wir sind sehr glücklich über diesen Podiumsrang", freute sich Müller nach der Zieldurchfahrt. "Die letzten Rennen sind für uns nicht so glücklich gelaufen und ich glaube, wir haben diesen Erfolg sehr verdient, denn wir haben dafür hart gearbeitet und das gesamte Team hat nie aufgegeben. Nun freue ich mich auf den zehnten Lauf zur ALMS-Serie, das Petit Le Mans in Road Atlanta. In der kleinen amerikanischen Ausgabe des 24-Stunden-Klassikers in Frankreich geht es vom 2. bis 6. Oktober über zehn Rennstunden."

Für Müller stehen jedoch zunächst drei Rennen zur FIA-GT-Meisterschaft auf dem Programm. Bereits am kommenden Wochenende geht es mit dem AF-Corse-Ferrari im italienischen Adria zum siebenten Saisonlauf, gefolgt von den Rennen in Brünn (23. September) und Nogaro (30. September).