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Wochenspiegel erneut im Pech: Schwerer Unfall im Brünnchen

Das Wochenspiegel-Team hat bis zum 24-Stunden-Rennen viel Arbeit vor sich: Auch beim zweiten VLN-Rennen kam es zu einem Unfall, diesmal noch heftiger

(Motorsport-Total.com) - Das Rennglück hatte das Wochenspiegel Team Monschau bei den ersten beiden Rennen mit dem Ferrari 488 GT3 wahrlich nicht für sich gepachtet. Auch beim 42. DMV 4-Stunden-Rennen wurden Oliver Kainz, Jochen Krumbach und Mike Stursberg in einen Unfall verwickelt. Diesmal liegt die Hauptschuld jedoch bei Stursberg. Im Streckenabschnitt Brünnchen überholte er einen langsameren Cup-Porsche innen, wechselte dann aber zu schnell die Spur und wurde so vom dem 911er in die Leitplanke befördert.

Sekundenbruchteile vor dem Unglück: Der Ferrari zieht zieht gleich vor den Porsche Zoom

Der Einschlag war gewaltig und beschädigte den gesamten Vorderwagen des von Rinaldi Racing eingesetzten Boliden. Stursberg konnte sich aus eigener Kraft aus dem Wrack befreien. Zunächst deutete er in Richtung des Porsche-Piloten die Frage an, was das denn sollte, sah aber alsbald den Fehler ein: "Mir wurde ausreichend Platz gelassen und beim Herausbeschleunigen habe ich die Situation falsch eingeschätzt. Durch die Berührung bin ich sofort hart in die Leitplanken eingeschlagen. Ich habe den Unfallhergang im ersten Moment nicht realisiert und konnte nicht verstehen, wie es dazu gekommen ist. Das Ganze tut mir einfach leid."

Der Porsche 911 GT3 Cup #125 aus dem Böööös Racing Team mit den Fahrern Georg Goder, Vincent Kolb und Martin Schlüter trug einen vergleichsweise leichten Schaden davon, konnte das Rennen aber dennoch nicht beenden. WTM-Teamchef Georg Weiss schickt daher auch gleich eine Entschuldigung rüber: "Der Unfall hat mir sehr leidgetan, weil ein nahezu Unbeteiligter dabei auch Schaden genommen hat. WTM-Racing steht seit zehn Jahren für fairen Motorsport auf und neben der Strecke. Deshalb müssen wir uns bei dem Porsche-Fahrer entschuldigen, der nach den Geschehnissen im Brünnchen sein Rennen ebenfalls beenden musste."


Besonders bitter ist die Situation für Jochen Krumbach: Der 46-Jährige hat noch keinen einzigen Rennkilometer im neuen Ferrari 488 GT3 zurücklegen können, weil in beiden VLN-Rennen das Fahrzeug schon vor seinem Einsatz durch Unfall ausgeschieden war. Immerhin Oliver Kainz kann dem Rennen etwas Positives abgewinnen: "Ich hatte einen guten Start und konnte das Tempo in der erweiterten Spitzengruppe problemlos mitgehen. Ich fühle mich mittlerweile in dem Ferrari richtig wohl."

Wie es mit dem 488er nun weitergeht, ist noch nicht klar. 'Motorsport-Total.com' versuchte die WTM-Mannschaft zu kontaktieren, allerdings sind die relevanten Personen dort bis Ostern nicht zu erreichen. Eine Anfrage bei Michelotto läuft.

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