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Indy 500: Tagliani rätselt weiter über Unfall

Alex Tagliani grübelt noch immer darüber, wie ihm in Kurve vier im Qualifying zum Indy 500 das Heck kommen konnte - Das Ausbrechen kam völlig überraschend

(Motorsport-Total.com) - Es war der einzige nennenswerte Vorfall am Pole-Day bei der 100. Ausgabe des 500-Meilen-Rennens von Indianapolis: Alex Tagliani verlor in Kurve vier die Kontrolle über seinen von A.J. Foyt Enterprises eingesetzten Honda. Er befand sich am Ende seiner Aufwärmrunde, war also schon am Limit unterwegs, um Schwung zu holen. Vor allem der Zeitpunkt des Ausbrechens seines Hecks bereitet dem Kanadier Kopfzerbrechen.

Alex Tagliani, Abschleppwagen

Wie konnte das nur passieren? Alex Tagliani rätselt noch immer Zoom

Der Bolide brache am Ausgang der Kurve aus, was sehr untypisch ist. "Normalerweise geschieht das viel früher", weiß Tagliani, der zugibt, dass es ihn völlig auf dem falschen Fuß erwischt hat. "Wenn es früh kommt, hat man normalerweise eine Chance, es wieder einzufangen. Aber ich war eigentlich schon fast auf der Geraden und hatte daher keine Chance." Sein Dallara DW12 drehte sich nach innen weg, berührte mit dem Frontflügel die Reifenstapel am Boxeneingang und wurde dadurch um die eigene Achse gewirbelt. Tagliani blieb bei dem eher harmlosen Unfall unverletzt.

Doch das Ego ist angekratzt. Der 42-Jährige rätselt: "Ganz ehrlich, als es ausbrach, dachte ich: 'Okay, hier komm ich raus und die nächste Runde wird es besser.' Aber ich konnte das Auto nie wieder einfangen. Es war zu viel Unruhe drin, dann habe ich das Heck verloren und es war zu spät."


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Im Hinblick auf das Rennen sagt er: "Wir hatten ein paar Probleme mit dem Setup und müssen uns jetzt neu finden. Wir müssen das vergessen und ein gutes Rennen für das Team und unseren Sponsor fahren." Tagliani ist kein IndyCar-Regular, sondern fährt nur die beiden Rennen in Indianapolis. Beim Indianapolis Grand Prix zu Beginn des Monats kam er als 23. als Letzter in Wertung. Es war sein erster Start seit dem Indy 500 2015.

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