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Abschluss der IndyCar-Testfahrten: Bourdais erneut top

Sebastien Bourdais fährt bei einem Honda-Test in Sonoma gleich wieder Bestzeit - Chevrolet-Teams mussten Indianapolis-Test um einen Tag verschieben

(Motorsport-Total.com) - Die vierwöchige Pause zwischen dem Saisonauftakt in St. Petersburg und dem "richtigen" Beginn der Saison am 9. April in Long Beach nutzten die IndyCar-Teams zu ausgiebigen Testfahrten. Den Abschluss bildeten zwei Hersteller-Tests: Die drei Chevrolet-Teams nahmen den Indianapolis Motor Speedway unter die Räder, Honda testete derweil in Sonoma. Beide Hersteller suchten sich somit Strecken aus, auf denen sie vergangenes Jahr gegenüber dem jeweiligen Gegner im Rückstand waren.

Sebastien Bourdais

Sebastien Bourdais präsentiert sich weiter in hervorragender Form

Chevy wie auch Honda wurden von den Bedingungen erwischt, denn der Winter will den Norden der USA scheinbar noch nicht aufgeben. In Indianapolis musste der gesamte Test um einen Tag verschoben werden, in Kalifornien wurde später gestartet. Zu allem Überfluss drehte sich auch noch Ganassi-Pilot Tony Kanaan kurz vor der Mittagspause, sodass am Vormittag so gut wie gar nicht gefahren wurde.

Umso mehr tat sich am Nachmittag in Sonoma. Auftaktsieger Sebastien Bourdais präsentierte sich in Bestform und ließ mit seinem Coyne-Honda die großen Teams von Ganassi und Andretti alt aussehen. In 1:17.06 Minuten markierte der viermalige Champ-Car-Meister die Bestzeit. "Barber lief nicht so gut, aber wir haben ein paar Ideen entwickelt, die wir hier umgesetzt haben. Und sie haben funktioniert", strahlt er im Interview mit 'Racer'. "Eigentlich sind diese Strecken zwei verschiedene Paar Schuhe, aber die entwickelten Konzepte haben gut funktioniert. Das Auto reagiert gut."

Doch die Gegner waren dicht dran: Alexander Rossi (Andretti/Herta) kam mit 1:17.24 Minuten auf weniger als zwei Zehntelsekunden an die Zeit heran, nur eine Hundertstelsekunde dahinter folgte Marco Andretti. Dem Andretti-Piloten flog kurz vor Ende des Tests der HPD-Motor spektakulär um die Ohren. Scott Dixon (Ganassi; 1:17.39) und Takuma Sato (Andretti; 1:17.44) komplettierten die Top 5.


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Vom Chevrolet-Test in Indianapolis wurden keine Zeiten kommuniziert; die drei Teams Penske, Carpenter und Foyt sind jedoch fest entschlossen, die Krone dem Honda-Lager wieder zu entreißen. Dieses hat mit Alexander Rossi den prestigeträchtigen Sieg bei der 100. Auflage des größten Autorennens der USA eingefahren. "Honda wird ein harter Gegner", weiß Penske-Neuzugang Josef Newgarden. "Sie sind immer schwer zu schlagen. Aber ich glaube, dass wir hier ein starkes Paket haben werden."

Titelverteidiger Simon Pagenaud macht sich Sorgen: "Honda hat aufgeholt." Und das ist kein gutes Zeichen. Da die Aerodynamik dieselbe ist wie noch 2016, als das Honda-Paket schwächer war, bedeutet dies, dass HPD Fortschritte beim Motor gemacht hat. Und auf Superspeedways, wo Honda ohnehin schon leicht die Nase vorn hatte, könnte das Chevy endgültig einen Schlag versetzen. "Es wird ein interessanter Mai werden", verspricht der Franzose. "Am wichtigsten ist es, dass wir das Auto so gut wie möglich für das Rennen hinbekommen."

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