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  • 26.01.2016 12:51

Stefan Mücke fiebert Ford-Debüt in Daytona entgegen

Sportwagen-Pilot Stefan Mücke vor der Rennpremiere im Ford GT - Mit Ford-Chip-Ganassi-Racing zum Auftakt der IMSA-Saison 2016 bei den 24 Stunden von Daytona

(Motorsport-Total.com) - Sportwagen-Pilot Stefan Mücke bestreitet am Wochenende die lang ersehnte Rennpremiere im neuen Ford GT. Der Berliner, der seit Anfang des Jahres Ford-Werksfahrer ist, wird zusammen mit dem Australier Ryan Briscoe und dem Briten Richard Westbrook den mehr als 500 PS starken Renner, der von einem 3,5 Liter V6 Ford EcoBoost-Mittelmotor mit Bi-Turbo-Aufladung angetrieben wird, mit der Startnummer 67 beim 24-Stunden-Rennen von Daytona für Ford-Chip-Ganassi-Racing pilotieren.

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Stefan Mücke ist auf der 5,73 Kilometer langen Piste in Florida, zu der auch ein Steilwandkurven-Abschnitt gehört, zum dritten Mal dabei. Bei seiner Premiere in der Saison 2014 gab es für ihn im Aston Martin Vantage Rang acht in der GTLM-Klasse, im vergangenen Jahr Platz sechs - jeweils nach technischen Problemen am Auto. Die 24 Stunden von Daytona bilden den Auftakt der IMSA-Saison 2016 in den USA.

"Diesmal hoffe ich schon auf einen Platz auf dem Podest. Ich kann es kaum erwarten, im wunderschönen und starken Ford GT meine Runden zu drehen und freue mich riesig auf den berühmten Langstrecken-Klassiker in Daytona. Das Rennen, die Strecke und das ganze Ambiente sind einfach faszinierend beim zweitwichtigsten 24-Stunden-Rennen nach Le Mans", erklärt Mücke kurz vor seinem Flug in die USA.

"Ich hatte schon beim Test-Wochenende Anfang des Monats die Gelegenheit, das Auto in Daytona zu bewegen. Ich habe mich in dem Ford-Renner gleich wohlgefühlt und einen guten Eindruck gewonnen. Ich denke, wir können in unserer Klasse eine gute Rolle spielen, wenn wir gut durchkommen", fasst Mücke seine Erwartungen vor dem ersten Renneinsatz des neuen US-Fahrzeuges zusammen.


Roar in Daytona: Ford GT beim Test

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Daytona ist für den 34-jährigen Berliner zugleich eine gute Einstimmung auf die Motorsport-Saison 2016, in der er im Ford GT komplett in der GTE-Pro-Klasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) sowie bei einigen weiteren GT-Rennen für sein Team am Start sein wird. Zur Langstrecken-Weltmeisterschaft, die am 17. April im englischen Silverstone beginnt, gehört auch das 24-Stunden-Rennen von Le Mans im Juni als Highlight.

"Und in diesem Jahr kommt ein bedeutender Aspekt hinzu", meint Mücke, der nach vielen Jahren als Aston-Martin-Pilot zum Jahr 2016 die Marke gewechselt hat. "Ford kehrt 50 Jahre nach dem historischen Dreifacherfolg in Frankreich zum bedeutendsten Autorennen der Welt zurück - und ich bin dabei ein Teil der Mannschaft. Das macht mich stolz. Dort einen Sieg einzufahren, wäre die Krönung", so der Berliner.

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