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Fässler nach P4 in Daytona: "Normal müsste mehr drin liegen"

Corvette-Fahrer Marcel Fässler erklärt den Rückstand auf die in der GTLM-Klasse bei den 24 Stunden von Daytona 2018 überlegenen Ford GT

(Motorsport-Total.com) - Im Kampf um den Sieg in der GTLM-Klasse bei den 24 Stunden von Daytona 2018 spielte Corvette hinter Ford die zweite Geige. Die beiden gelben Corvette C7.R in den Händen von Magnussen/Garcia/Rockenfeller und Gavin/Milner/Fässler hatten gegen die beiden Ford GT von Briscoe/Westbrook/Dixon und Hand/Müller/Bourdais keine ernsthafte Chance.

Oliver Gavin, Tommy Milner, Marcel Fässler

Der #4 Corvette blieb in Daytona Platz vier hinter dem Schwesterauto Zoom

So blieben Corvette schließlich die Plätze drei und vier. Das Auto mit der Startnummer 4, in dem Marcel Fässler wie gewohnt die Langstrecken fährt, verpasste einen Podestplatz. Wie fällt das Urteil aus? "Von uns war es eigentlich ein fehlerloses Rennen. Wir haben von der Strategie her alles richtig gemacht", bemerkt Fässler im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'.

Den Rückstand auf die beiden Ford, der sich für Corvette auf zwei beziehungsweise drei Runden belief, erklärt Fässler so: "Unterm Strich war einfach die Pace nicht ganz da. Ford konnte im Schnitt eine halbe Sekunde schneller fahren. Das bisschen hat aber halt allen gefehlt, nicht nur uns. Außerdem mussten wir die Bremse öfter wechseln als wir gehofft hatten. Vor allem mussten wir sie leider unter Grün wechseln. Deshalb kam auch der Rundenrückstand zustande, vor allem auf das Schwesterauto."

Antonio Garcia, Jan Magnussen, Oliver Gavin, Tommy Milner

Nicht zuletzt aufgrund der BoP war Corvette gegen Ford chancenlos Zoom

Was die Gelben von Corvette gebraucht hätten, um gegen Ford zumindest einigermaßen konkurrenzfähig auftreten zu können, wären Gelbphasen gewesen. Doch eine solche gab es im Verlauf der 24 Stunden gerade viermal. Damit lag die 2018er-Ausgabe des Rennens weit unter dem Durchschnitt (16 Gelbphasen) und ging entsprechend ans Material.

"Hätte es am Schluss noch eine Gelbphase gegeben, dann hätten wir vielleicht etwas mehr Druck ausüben können", sinniert Fässler und kommt zum Schluss: "So war es aber natürlich fast unmöglich, noch irgendwas zu richten. Schade, denn wir hatten keine Berührung, nichts. Normalerweise müsste bei so einem Rennen mehr drin liegen. Aber die BoP-Einstufung ist halt immer ein bisschen eine Lotterie, weil man nicht richtig weiß, was heraus kommt. Diesmal waren einfach andere besser."

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