Startseite Menü
  • 05.06.2017 18:01

Wer siegt beim GT-Masters-Debüt von Lucas Auer?

Das GT-Masters kommt an diesem Wochenende zum Red-Bull-Ring nach Spielberg: Gibt es im fünften Rennen einen fünften Sieger? - Debüt für DTM-Fahrer Lucas Auer

(Motorsport-Total.com) - Vier Rennen, vier Sieger: Das GT-Masters präsentiert sich in dieser Saison bisher äußerst abwechslungsreich. Am kommenden Wochenende (9. bis 11. Juni) tritt die "Liga der Supersportwagen" auf dem Red-Bull-Ring zu ihrem ersten Auslandsgastspiel des Jahres an. Die große Frage vor dem dritten von sieben Saisonläufen: Werden auf dem schnellsten Kurs im Kalender abermals neue Gesichter ganz oben auf dem Podest stehen? Ebenfalls im Mittelpunkt des Interesses steht Lucas Auer (Mücke). Der DTM-Tabellenführer gibt sein Debüt im GT-Masters.

Lucas Auer

Lucas Auer will auch beim GT-Masters in seiner Heimat Erfolg haben

Als Tabellenführer treten am Wochenende die Porsche-Fahrer Robert Renauer und Sven Müller (Herberth) an. Das Duo gewann zuletzt auf dem Lausitzring das Rennen am Samstag. "Wir sind gut aufgestellt und haben auf dem Red-Bull-Ring auch schon getestet", so Porsche-Werksfahrer Müller. "Wir hoffen, wieder auf das Podium zu fahren und die Tabellenführung zu verteidigen. Die Strecke sollte dem 911 GT3 R liegen. Ich erwarte jedoch, dass alle Fahrzeuge sehr eng zusammenliegen." Mit zwei Triumphen ist Porsche die bisher erfolgreichste Marke im GT-Masters 2017. Beim Saisonauftakt in Oschersleben holten Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller (Team75 Bernhard) den ersten Sieg des Jahres.

Nur sechs Punkte hinter Renauer und Müller liegen als Tabellenzweite Ezequiel Perez Companc und Mirko Bortolotti. Ihnen gelang mit ihrem Lamborghini Huracan GT3 auf dem Lausitzring am Sonntag von der Pole-Position aus ein souveräner Start-Ziel-Sieg. Sie starten für das nur wenige Kilometer vom Red-Bull-Ring entfernt ansässige Grasser-Team aus Knittelfeld. 2015 holte der Rennstall auf dem österreichischen Grand-Prix-Kurs bei der Premiere des Huracan im GT-Masters auf Anhieb einen Sieg.

Fünfter Sieger im fünften Rennen?

Ebenfalls einmal in der aktuellen Saison siegreich waren Ricky Collard und Philipp Eng (Schnitzer) mit dem BMW M6 GT3. Sie waren am Sonntag in Oschersleben das Maß der Dinge. Eng ist neben GT-Masters-Debütant und DTM-Tabellenführer Lucas Auer im Mercedes-AMG, Klaus Bachler (Schütz) im Porsche, Christopher Höher (Audi) und Lamborghini-Fahrer Norbert Siedler (HB) einer von fünf Österreichern, die auf dem Red-Bull-Ring ihr Heimspiel bestreiten.

Robert Renauer, Sven Müller

Robert Renauer und Sven Müller reisen als Führende an

Zu den großen Favoriten auf dem Alpenkurs und damit zu den Kandidaten, die die Serie der unterschiedlichen Sieger fortsetzen könnten, zählt die Corvette C7 GT3-R der Tabellendritten Jules Gounon und Daniel Keilwitz (Callaway). Im Vorjahr gewann das Duo das Rennen am Sonntag, Keilwitz siegte bei fünf der zwölf bisher auf dem 4,326 Kilometer langen Kurs ausgetragenen Rennen des GT-Masters.

Der GT-Masters-Champion von 2013 ist auch für dieses Jahr zuversichtlich: "Der Red-Bull-Ring ist die Strecke im Kalender, die am besten zur Corvette passt. Wir wollen endlich unseren ersten Saisonsieg holen und damit wichtige Punkte für die Meisterschaft sammeln. Ich freue mich jedes Jahr auf die Rennen auf dem Red-Bull-Ring. Die Lage der Rennstrecke ist wirklich toll und das Layout mit den vielen Höhenunterschieden ist klasse. Es macht sehr viel Spaß, dort zu fahren."

Titelverteidiger mit Rückenwind

Die GT-Masters-Titelverteidiger Connor De Phillippi und Christopher Mies (Land) kommen hoch motiviert nach Österreich. Zusammen mit Kelvin van der Linde (Aust) und Markus Winkelhock gewannen sie Ende Mai das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Für den Red-Bull-Ring stapelt Audi-Fahrer Mies jedoch tief: "Die Strecke kommt uns von ihrer Charakteristik nicht so entgegen. Wir wollen aber Punkte sammeln, Top-5-Platzierungen wären jedoch eine Überraschung. Die Strecke ist für mich dennoch eine der besten im Kalender."


Fotostrecke: Fakten zur GT-Masters-Saison 2017

Lediglich sechs Punkte trennen nach vier Saisonrennen die Top 4 der Junior-Wertung für Piloten unter 25 Jahre. Hier führt Ricky Collard (59 Punkte) mit vier Zählern vor Mercedes-Fahrer Luca Stolz (Zakspeed), dahinter liegen Audi-Fahrer Jeffrey Schmidt (Land, 54) und Ezequiel Perez Companc (53).

Die beiden Rennen werden am Samstag und am Sonntag (jeweils ab 13 Uhr) bei Sport1 live und in voller Länge übertragen.

Relaunch von Motorsport-Total.com