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  • 11.01.2018 20:42

GT Sport: Yamauchi über Zusammenarbeit mit "Bad boy" Hamilton

Gran Turismo-Schöpfer Kazunori Yamauchi erzählt wie die Zusammenarbeit mit Lewis Hamilton zu Stande kam und wie dessen Image als Bad boy dazu passt

(MST/Speedmaniacs.de) - Wenn Lewis Hamilton nicht im Formel-1-Boliden sitzt und Rekorde jagt oder einem seiner vielfältigen Hobbies nachgeht, um sich von der Königsklasse etwas abzulenken, könnte es sein, dass der 32 Jahre alte Brite PS4/PS4 Pro spielt. Genauer gesagt: Gran Turismo SPORT. Für das Videospiel von Entwickler Polyphony Digital ist der vierfache Formel-1-Weltmeister inzwischen sogar offizieller Mentor. Die Zusammenarbeit mit dem Ausnahmepiloten hat sich laut 'GTPlanet'-Angaben in China angebahnt, wo der ausgezeichnete Gran Turismo-Schöpfer Kazunori Yamauchi Hamilton eine frühe Version des Spiels zeigte.

Gran Turismo Sport

Lewis Hamilton tritt in Gran Turismo Sport als "Mentor" auf

Die Tatsache, dass Hamilton als Kind einige Zeit mit den Gran Turismo-Games verbrachte und eine Art Beziehung zu der Marke besaß, sowie der Fakt, dass der Brite auf Grund seines Lebensstils die Formel-1-Fans polarisiert, trugen alle dazu bei, dass bei Yamauchi die Idee reifte den seit 2013 in Diensten von Mercedes-Benz stehenden Piloten als Mentor für GT Sport zu gewinnen. "Es war seine Beziehung zu Gran Turismo die mich darüber hat nachdenken lassen, dass er ein großartiger Mentor wäre, nicht nur als Instruktor sondern als Mentor für das Leben selbst."

Der ursprüngliche Kontakt ging von Hamilton aus: "Er sagte, dass er mit uns zusammenarbeiten möchte."

"Lewis ist ein Fahrer vor dem ich großen Respekt habe." Kazunori Yamauchi

"Lewis ist ein Fahrer vor dem ich großen Respekt habe. Er hat eine 'Bad boy'-Persona. An der Oberfläche hat er diese Facette, aber er ist dort wegen der unglaublichen Anstrengung von seiner Seite und in einer riesigen Industrie wie der Formel 1 gibt es Dinge, die ein Individuum nicht wirklich tun kann. Ich kann sagen, dass er in dieser Umgebung immer für seine Position kämpft", so Yamauchi. "Es ist fast so, als würde man gegen die gesamte F1-Industrie antreten. Wenn man seine Rennen auf der Strecke betrachtet und welche Kommentare er nach dem Rennen macht, dann sind seine Rennen, obwohl ihn diese Böse-Junge-Aura umgibt, doch immer fair. Ich konnte mir vorstellen, was für ein Motiv er damals hatte, (als er uns kontaktierte; Anm. d. Red.) weshalb ich zu der Überzeugung gelangte, dass wir wirklich gut mit ihm zusammenarbeiten würden können."

Für eine Beurteilung, ob sich das Engagement für Gran Turismo positiv auf Hamiltons Reputation auswirken wird, ist es aktuell noch zu früh. In jedem Fall profitiert das Franchise mit dem aktuellen Titel GT Sport als auch die Gamer selbst, die sich eventuell etwas vom vierfachen Formel-1-Weltmeister abschauen und durch dessen Tipps selbst bessere Rennfahrer in der virtuellen Welt werden können.

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